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Schrift und Verstand

"Ich gründe alle meine Grundsätze auf die Heilige Schrift und auf den gesunden Menschenverstand."

John Wesley (1703 - 1791)

Leitwort zum Fenster der EMK Bern vom Juni 2018

Gehen, einsetzen

«Bleibt in Jerusalem und wartet ...» So forderte Jesus seine Jünger auf, bevor er zu seinem Vater im Himmel zurückkehrte. Die Zurückgebliebenen gehorchten. Sie blieben beieinander, warteten und beteten beharrlich. «Und als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen an einem Ort. Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt» Apg. 2,1+4.

Soeben haben wir Pfingsten gefeiert. Und den Heiligen Geist von Pfingsten haben auch wir nötig für die Gestaltung der nahen Zukunft der EMK Bern. Einer der vier zukünftigen Wirkungsbereiche in der EMK Bern wird «gehen und einsetzen» heissen.

«Von Gott bewegte Menschen werden beauftragt und unterstützt, sich entsprechend ihren Fähigkeiten und Gaben für Andere einzusetzen»

Wer unter uns wird da Gottes Rufen hören und losgehen? Spüren wir vielleicht etwas davon, dass der Heilige Geist gerade uns in Bewegung setzen möchte? Wir könnten Fähigkeiten und Begabungen, die uns anvertraut sind, in gesundem Mass zum Wohl der Kirche und der Menschen in unserer Stadt einsetzen? So ähnlich werden es die Jünger auch erlebt haben, als sie sich mit Unterstützung des Heiligen Geistes bewegen liessen. Kraftvoll, eigenständig, verantwortungsvoll und immer im Blick auf das gemeinschaftliche Leben, haben sie ihren neuen Weg unter die Füsse genommen. «…ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem … und bis an die Grenzen der Erde …» Apg.1,8. Während der Zeit des verordneten Rückzugs werden sie durch beharrliches Warten und Beten im Glauben neu gestärkt und ihr Glaube gewinnt an Tiefe. Sie haben Zeit, sich innerlich von Jesus zu verabschieden, der sie als Mensch verlassen hat. So gehen sie nach dem Pfingstereignis in einer kraftvollen, schlichten Selbstverständlichkeit einfach los und setzen sich für das Wachsen des Himmelreiches auf Erden ein. Wo stehen wir aktuell auf unserem Glaubens- und Lebensweg? Brauchen wir eine Zeit des Rückzugs? Sind wir am Warten und Beten oder sind wir am Gehen und Handeln? Vielleicht sind wir auch am Fragen: «Gott, was möchtest du, das ich tun soll? Und soll ich das, was ich tun soll, jetzt tun?». Ganz im Sinne von gehen und einsetzen.

Therese Streit

 

 

Die Zukunft beginnt leise

Einem Atemzug gleich können wir reden oder schweigen, etwas tun oder lassen, loslassen oder festhalten, geben oder nehmen. Wir gestalten Zukunft oft, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Leben gestalten, sei es im Privaten, in einer Gemeinschaft oder in der Kirche, hat stets auch mit Zukunftsgestaltung zu tun. An der Bezirksversammlung 2018 haben wir als EMK Bern über unsere Zukunft abgestimmt und einem Kulturwandel zugestimmt. Dieser hat bereits begonnen, wenn auch leise und unspektakulär.

Wie ihr wisst, werden wir zukünftig mit den vier Bereichen „begegnen – heimisch werden – lernen und entdecken – gehen und einsetzen“ arbeiten. Zur Erinnerung hier die Definition der Bereiche:

• Begegnen: Den Menschen so begegnen, dass das Wirken und Wesen des drei-einigen Gottes in unserem Reden und Handeln sichtbar, spürbar und erfahrbar wird.

• Heimisch werden: Vertrauen zu Gott und den Menschen schaffen, damit sie ankommen können: bei Gott, Gott bei ihnen, sie bei sich selber und in einer Gemeinschaft. (Wichtige Schritte: Anteil nehmen und geben, Wertschätzung, Vertraute Örtlichkeiten und Rituale, Atmosphäre muss stimmen)

• Lernen und entdecken: Lernen und entdecken der Möglichkeiten des christlichen Glaubens in allen Bereichen, sie ausschöpfen und (im Leben) umsetzen.

• Gehen und einsetzen: Von Gott bewegte Menschen werden beauftragt und unterstützt, sich entsprechend ihren Fähigkeiten und Gaben für Andere einzusetzen.

Es geht nun darum, Ideen zu entwickeln und umzusetzen, wie die konkreten Schritte innerhalb jedes einzelnen Bereiches aufbauend zusammenspielen und umgesetzt werden können. Die Grundsatzfrage lautet daher: Was tun wir als Gemeinde, damit dies geschieht?

Was tun wir, damit dies geschehen kann? Diese Frage will der Bezirksvorstand (BeVo) nicht allein beantworten, sie geht alle an, deren Herz für den Kulturwandel und den damit eingeschlagenen Weg schlägt. Der BeVo freut sich, über Ideen, Vorschläge und Anregungen von eurer Seite und wir freuen uns über Menschen, die sich für ein Mitdenken, Mittragen und Mitgestalten in einem der Bereiche berufen und angesprochen wissen. Wir laden euch ein, im Gebet darüber nachzudenken und auch die Arbeit aller leitenden Gremien in eurem Gebet einzubeziehen.

Wir freuen uns, wenn wir von euch hören und Kontakt mit Interessierten aufnehmen könnten. Wir danken für euer Vertrauen, für euer Gebet und eure Bereitschaft, mitzutragen und mitzugestalten.

 

Für den Bezirksvorstand

Jeannette Kasper

 

Kontaktpersonen: Martin Streit (031 382 02 44) / Jeannette Kasper (031 914 07 80)

 

 

Gehen und einsetzen

Gehen – wohin? Einsetzen – was? Oh, da steht ja noch etwas: „Von Gott bewegte Menschen werden beauftragt und unterstützt, sich entsprechend ihren Fähigkeiten und Gaben für Andere einzusetzen.“ Sie fragen sich vielleicht, wo das steht. Die Antwort lautet: In den Informations-Papieren im Vorfeld zur Bezirksversammlung 2018.

Ich habe mir einige Gedanken zu „gehen und einsetzen“ gemacht, aufgrund eines Artikels, den ich vor einiger Zeit geschrieben habe. Folgende Frage sprang mir dabei ins Auge: „Haben Sie schon ihr Amt?“. Natürlich habe ich „mein Amt“. Was soll die Frage? Die meisten von uns haben irgendein Amt, sind freiwillig oder ehrenamtlich tätig. Aus Erfahrung wissen wir, dass ein Ehren-Amt oft mehr Arbeit bringt als Ehre, mehr Bürde als Würde. Ich begann über die Frage nachzudenken und eine neue Frage kam dabei heraus: Kann der Begriff „Amt“ nicht auch durch „Gabe“ ersetzt werden? Ich tue es einfach und sage: Ja. Denn meistens liegt einer Wahl in ein Amt eine bestimmte Gabe oder Fähigkeit zugrunde.

Sie und ich, wir alle haben Gaben und Fähigkeiten geschenkt bekommen. Sie sind Ausrüstung oder Zurüstung für unseren Alltag, für den Umgang und das Zusammenleben mit Menschen. Ich fange lieber gar nicht erst an mit dem Aufzählen, denn die Gefahr ist gross, etwas zu vergessen. Wir benützen die Fähigkeiten oft, ohne zu überlegen. Wir handeln unseren Gaben entsprechend und setzen sie im Alltag ein. Ganz selbstverständlich. Sie sind in uns angelegt und kommen wie automatisch zum Zuge, andere schlummern in uns und wollen entdeckt und gefördert werden. Es ist eigentlich eine wunderbare Sache, dass wir so verschieden sind und dass es unsere Gaben und Fähigkeiten auch sind. Was für eine Bereicherung! Kein Mensch hat alle Gaben bekommen. Und das ist auch gut so. Wenn die Fähigkeiten auf verschiedene Menschen verteilt sind, so wirkt sich das nicht nur ergänzend aus, sondern auch befreiend und entlastend. Ich muss kein Übermensch sein, darf auch einmal Nein sagen und kann meine Gaben und Fähigkeiten gezielt einsetzen und so Kräfte bündeln. Ich muss Dieses oder Jenes nicht allein schaffen, andere Menschen tragen auch das Ihre dazu bei.

Gehen und einsetzen – Wir lassen uns immer wieder neu von Gott begeistern und bewegen, unsere geschenkten Gaben und Fähigkeiten zum Wohle der Menschen in unserem Umfeld einzusetzen. Durch die verschiedenen Gaben sind wir miteinander verbunden. Durch „gehen und einsetzen“, durch unser Handeln auf sozialer, wirtschaftlicher und politischer Ebene helfen wir, Not zu lindern, und wir setzen uns ein für Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Wir helfen mit, die Welt schöpferisch zu gestalten und zu verwandeln. Wir bauen mit an Gottes Reich, an Gottes neuer Welt. Hier und jetzt und nicht erst im Jenseits. Jesus predigte nicht ein schönes Jenseits, sonder ein menschliches Diesseits. Illusion, Traum oder doch Wirklichkeit? Probieren wir es aus und erzählen einander über die gemachten Erfahrungen.

Jeannette Kasper-Reber

 

 

Gemeindewochenende Montmirail

Wunderschönes Wetter und eine wunderschöne Umgebung bildeten den Teppich, auf dem sich unser Gemeindewochenende abspielte.

Das Gästehaus der Communität Don Camillo in Montmirail, inmitten eines Parks und unweit des Neuenburger Sees gelegen, bot uns eine gute Infrastruktur. Die Communität liess die, die es wünschten, an den Tagzeitgebeten und am sonntäglichen Gottesdienst teilnehmen.

Zu grossen Diskussionen gab die Fotogalerie Anlass, die die Teilnehmenden als Kinder / kleinere Kinder zeigte und jeweiligen Personen zugeordnet werden sollte.

Wer bin ich? Dieser Frage galt es nachzugehen.

Auf den Zimmern lag eine Karte mit einem Bild, auf dem eine Katze vor einem Spiegel steht und darin einen Löwen erblickt. Dies führte zu der Frage "Wie ist mein Bild von mir?" und weitergehend "Wie sehen mich die Anderen?"

Das Thema wurde psychologisch und biblisch beleuchtet.

In Workshops konnte man sich eingehender damit befassen: "Sich vorstellen in 45 Sekunden" "Sich beschreiben mit Elfchen und Haiku" (Kurzgedichtsformen) "Formative Psychologie" (Wechselwirkung Körper/ Psyche) "Einen Persönlichkeitstest machen" "Etwas über Geistesgaben erfahren".

Die Jungschar hatte zum Teil ihr eigenes Programm, nahm aber an vielen Programmpunkten aller teil.

Alternativ oder ergänzend konnte man die schöne Umgebung erleben.

Ob beim Lagerfeuer, beim Berufe raten "Was bin ich?" oder beim zwanglosen Beisammensein lernte man die anderen Teilnehmer besser kennen. Das führte vom "Wer bin ich?" zum "Wer bist du?"

Ich persönlich stand dem Thema "Wer bin ich?" anfangs ein wenig skeptisch gegenüber, habe mich aber darauf eingelassen. Ein "Elfchen" und ein "Haiku" sind daraus entstanden:

 

"Freundlich

und nett

so bin ich

sagen viele von mir

wirklich?"

"Begegnung mit mir

durch Elfchen und auch Haiku

Selbstbespiegelung"

 

Man konnte sich selbst bespiegeln in Montmirail, musste aber nicht.

Wichtiger noch war die Gemeinschaft mit den anderen. Dies führte vom "Wer bin ich?" und "Wer bist du?" zum "Wer sind wir?"

EMcK= Eine Mega coole Kirche!

 

Corinna Bühler

Bilder: Gere Luder

 

 

Auffahrtsfest Honegg

Am Mittwoch dem 9. Mai haben sich 43 Personen auf der Honegg eingefunden. Das Nachtessen bestehend aus einer selber belegten Pizza und Salat hat allen gemundet. Am Donnerstag zum Gottesdienst sind, trotz des unfreundlichen Wetters, nochmals 8 - 10 Personen angereist. Mit einem Anspiel zum Thema Frühjahrsputz und ein paar Stellen in der Bibel dazu hat uns Martin Streit eine spannende und unterhaltsame Predigt gehalten. Das Mittagessen, bestehend aus einem reichhaltigen Buffet und Fleisch vom Grill, hat sehr gut geschmeckt. Mit Spielen, Gesprächen und einem Dessertbuffet haben wir den Nachmittag verbracht. Natürlich durfte ein Bad im Hotpot oder ein Film nicht fehlen. Viele sind bis am Freitag und Samstag auf der Honegg geblieben und haben geholfen, das Ferienhaus mit einem Frühjahrsputz vom Winterstaub zu befreien.

Martin Meyer

Frühlingsputzete in der Matthäuskapelle

Die Stimmung war locker und humorvoll, als wir uns zu acht zur Frühlingsputzete in der Kapelle trafen. Es ging nicht zu- und her wie in einem «hölzige Himmu». Sondern wir staubten den «hölzige Himmu» der Kapelle wieder einmal gründlich ab. Kleine und grosse Fenster wurden geputzt, Schränke ausgemistet und neu eingeräumt. Abfallsäcke füllten sich mit Dingen, die unnütz geworden sind. Wir fanden z.Bsp. eine gut «konservierte» Tafel Schokolade mit Verfalldatum 1990! Bild Doch trotz des Verfalldatums wurde sie dann zu Hause ausgepackt und erhielt das Urteil: noch essbar, zumindest in flüssiger Form.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Wir wurden kulinarisch liebevoll verwöhnt von einem Gemeindemitglied, das sich kräftemässig nicht mehr an der Putzete beteiligen konnte.

Ein beträchtlicher Teil unseres «Hauses Gottes» in Bümpliz erstrahlt nun wieder in mehr Sauberkeit. Beten wir, dass immer wieder Menschen, die hier in der Nähe leben, unsere Kapelle einladend erleben, Gemeinschaft suchen, Jesus Christus und das Geheimnis des Glaubens kennen lernen möchten. Lassen wir uns vom Geist Gottes bewegen, der uns kreative Ideen schenken will, um Menschen unter uns willkommen zu heissen.

 

Therese Streit

Neu in der EMK Bern

Die Familie Martin, Katja und Silas Schwarz ist neu zur EMK Bern gestossen. Hier stellen sie sich gleich selbst vor.

 

Auf der Suche nach einer christlichen Gemeinde, die unseren Vorstellungen entspricht, sind wir bei der EMK Bern angekommen. Für uns wichtig ist das Gleichgewicht zwischen innerem Zusammenhalt und dem Wirken gegen aussen.

Von Beginn weg wurden wir herzlich aufgenommen und so entschieden wir bald, uns vom EMK Bezirk Lyss-Aarberg nach Bern überweisen zu lassen.

Katja arbeitet im Informatik SAP Support bei der SBB in Bern, Martin zurzeit noch bei der EMK Schweiz im Jugendbereich (ab Sommer beim Verein Jungschar EMK). Neben unseren Teilzeitstellen teilen wir uns in der Haushaltsarbeit auf. Silas geht in die 7. Klasse in Lyss.

Wir freuen uns auf viele spannende und interessante Begegnungen um uns noch besser kennen zu lernen und aufs miteinander unterwegs sein.

 

Martin, Katja und Silas Schwarz-Frauenknecht

Leitwort zum Fenster der EMK Bern Mai 2018

Bild: Wikipedia

Lernen und entdecken

 

„Sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhielte“, so wird es von den ersten Christen in Beröa berichtet (Apg. 17,11). Christen sind lern- und wissbegierig. Das hängt damit zusammen, dass Christsein nicht ein Status ist, den man hat, sondern ein Weg, den man geht. Eine der ersten Bezeichnungen für die Christen ist, wörtlich übersetzt „die des Weges Seienden“ (Apg. 9,2). Der Glaube will in die Vielfalt des Lebens hinein dringen, er will das ganze Leben durchdringen und prägen. Weil das Leben so vielfältig und jeder Augenblick ein neuer ist, hört das Lernen und Entdecken nie auf.

Das Lernen und Entdecken ist ein gemeinschaftlicher Weg. Sie forschten täglich… Was andere erleben, und wie sie es sehen, das ist bereichernd. Es ist ein gemeinsamer Prozess, den man geht und an dem man sich gegenseitig Anteil gibt.

Das Lernen und Entdecken bezieht sich auf die Basis, die Bibel. Es ist ein Forschen in der Schrift. Die Grundlage wird immer wieder neu mit dem Leben und der Aktualität in Bezug gesetzt und umgekehrt.

Lernen und Entdecken ist zudem etwas Lustvolles. Man sieht das bei den Kindern. Ihr Leben ist weitgehend ein lustvolles Entdecken. Spielerisch eignen sie sich die vielfältigen Möglichkeiten des Lebens an, sie probieren aus, sie experimentieren. Dabei fallen sie auch einmal auf die Nase. Das ist zwar weniger lustvoll. Sie stehen aber schnell wieder auf und versuchen es nochmals, gehen mit neuen Schritten ins Leben.

 

Das Lernen und Entdecken ist ein zentraler Aspekt des Christseins. Zuerst begegnet man der Botschaft und ist fasziniert davon. Dann wird man heimisch in der Gemeinschaft der Christen. Schliesslich wächst man immer tiefer in den Glauben hinein, man entdeckt ihn in seiner ganzen „Breite, Länge, Höhe und Tiefe“ (Eph. 3,18). So kann der Prozess beschrieben werden, um den es in der Nachfolge geht. Jetzt hat man auch den festen Boden unter den Füssen gewonnen, um sich zu anderen aufzumachen, damit auch sie der Botschaft von Christus begegnen können.

 

Deshalb wollen wir die Möglichkeiten des Lernens und Entdeckens nutzen. Es gibt sie vielfältig in der EMK Bern. Es fängt an beim Gottesdienst, beim Hören der Predigt. Es geht weiter beim gemeinsamen Forschen und Austauschen im Bibelgespräch. Und es geht bis hin zu den Treffen in den Gemeindegruppen und Hauskreisen. Dort steht der Austausch, das Anteilnehmen und Anteilgeben am eigenen Glaubens- und Lebensweg im Vordergrund.

 

Für mich ist die Entdeckerfreude eine der schönsten Freuden. Möge sie wachsen in der EMK Bern!

 

Theo Rickenbacher

 

 

Bezirksversammlung vom 15. April 2018

Gegen 80 stimmberechtigte Mitglieder der EMK Bern befanden an der Bezirksversammlung 2018 über eine Neuausrichtung der Arbeit. 

 

Am Anfang des Morgens stand der Gottesdienst mit der Predigt von Distriktsvorsteherin Claudia Haslebacher. Jesus war Freund der "Zöllner und Sünder" und ass mit ihnen. Es standen ihm keine Vorurteile im Weg. Claudia Haslebacher regte uns an, über unsere eigenen Vorurteile nachzudenken.

 

Die Rechnung 2017 und das Budget 2018 wurden ohne grosse Diskussionen genehmigt.

Die Berichte der Pfarrpersonen, des AZW, vom Café Berna und von der JS Terra Nova lagen schriftlich vor und wurden dankend entgegengenommen, ebenso der Revisorenbericht Kirchenbücher. Es ist eine reiche und vielfältige Arbeit, die getan wird. Sie wurde mehrfach mit kräftigem Applaus gewürdigt.

 

Zu reden gaben die gemeinsamen Anträge von Bezirksvorstand und Ausschuss für das Zusammenwirken Pfarrpersonen/Gemeinde. Soll ein "Kulturwechsel" eingeleitet werden? Sollen sich die Leitungsgremien nach den vier Bereichen des Jüngerschaftszyklus organisieren und nicht mehr nach den drei Gemeinden? Soll sich die EMK Bern somit als eine Gemeinde mit drei Standorten verstehen, die Inhalts- und Prozess-orientiert arbeitet?

Die verschiedenen Informations- und Gesprächsanlässe hatten den Teilnehmenden Gelegenheit gegeben, sich eine Meinung zu bilden. Der Diskussionsbedarf war nicht mehr gross. Einzig ein Vorschlag, die Abstimmung zu verschieben und die Zeit für eine Predigtreihe mit Diskussionen beim Kirchenkaffee zu nutzen, gab zu reden. Der Antrag wurde teilweise zurückgezogen, die verbliebenen Teile wurden abgelehnt.


Die Hauptanträge wurden wie folgt angenommen:

1. Kulturwandel in der EMK Bern

Umstellung auf die vier Bereiche des Jüngerschaftszyklus. Die Gemeindeleitungen Altstadt, Matthäus und Wabern werden aufgelöst und wo möglich in die Bereiche überführt.

Angenommen mit 53 Ja, 17 Nein und 5 Enthaltungen

2. Stellenprozente von Pfarrpersonen

Dem Kabinett der EMK Schweiz wird beantragt, dass nach der Pensionierung von Theo Rickenbacher eine zweite Pfarrstelle mit 70% besetzt wird. Der Stellenantritt sollte spätestens im Sommer 2019 erfolgen.

Angenommen mit 58 Ja

3. Grundsätzliche Überlegungen zu allen angestellten Personen

Der Bezirksvorstand erarbeitet mit dem AZW bis im Herbst 2018 ein Stellenkonzept über alle angestellten Personen der EMK Bern.

Angenommen mit 58 Ja

4. Ausgeglichener Gemeindehaushalt

Der Gemeindehaushalt der EMK Bern ist für das Rechnungsjahr 2019 ausgeglichen zu gestalten. Ohne die Liegenschaftsrechnung.

Angenommen mit 55 Ja, 1 Nein und 2 Enthaltungen

 

Den Abschluss bildeten die Ergänzungswahlen und die Verdankung des Einsatzes der Zurückgetretenen.

Gewählt wurden, teilweise mit vereinzelten Nein-Stimmen:

Protokollführung Bezirksvorstand und Bezirksversammlung: Daniel Wagner

Laienmitglied Jährliche Konferenz (mit Sitz im BeVo): Therese Streit

Laienmitglied Jährliche Konferenz (mit Sitz im BeVo und AZW): Thomas Schmid

Ersatz Laienmitglied Jährliche Konferenz: Ruth Aebi

Als Predigthelferin oder Predigthelfer wurden bestätigt, teilweise ebenfalls mit vereinzelten Nein-Stimmen: Jeannette Kasper, Fabian Baumgartner, Yosef Habte, Markus Nagel, Marcel Reber, Markus Jost.

 

Mit warmen Worten von Jeannette Kasper und einem grossen Applaus der Gemeinde wurden die beiden zurücktretenden Kassierer verabschiedet: Alphons Kasper und Brigitte Müller (Kassierin für die Liegenschaften).

Katharina Jenzer und Pia Füllemann wurden die Verdienste als Laienmitglieder der Jährlichen Konferenz gewürdigt, bei Pia Füllemann war dies mit dem Engagement im Bezirksvorstand verbunden. Sie legte auch die Aufgabe im Vorschlagsausschuss nieder.

Gere Luder und Rahel Ottersberg beendeten ihre Mitarbeit in der Gemeindeleitung Altstadt, bei Gere nach langen und intensiven Jahren.

Schliesslich wurden die Dienste von Christine Baumgartner als Hauswartin an der Nägeligasse 4 verdankt. Sie gibt ihre Stellenprozente für das Putzen und die Eventbetreuung auf. 

Von all diesen Zurücktretenden wurde unglaublich viel für die EMK Bern geleistet. Dafür gibt es auch hier ein riesiges DANKESCHÖN!

 

Bericht: Theo Rickenbacher

 

 

Nachrichten aus dem Bezirksvorstand

An der BV waren Läckerli aus der Glasschale das Dankeszeichen

Von der Veranstaltung her gehört die Bezirksversammlung (BV) bereits der Vergangenheit an, nicht aber das, was sie für die Zukunft der EMK Bern bedeutet. Wie Sie dem voranstehenden Artikel entnehmen können, wurden alle Anträge angenommen, die zur Wahl vorgeschlagenen Personen gewählt sowie die Predigthelferin und die Predigthelfer bestätigt. Der Bezirksvorstand (BeVo), der Ausschuss für das Zusammenwirken Pfarrpersonen – Gemeinden (AZW), die Planungsgruppe Zukunftsgestaltung sowie der Vorschlagsausschuss danken herzlich für das ihnen entgegengebrachte Vertrauen. Immer wieder durften die Verantwortlichen Zeichen des Vertrauens spüren und erfahren. Vielen Dank!

Nun geht es an die Umsetzung der angenommenen Anträge. Bereits zwei Tage nach der Bezirksversammlung fand die Bezirksvorstands-Sitzung in neuer Zusammensetzung statt. Haupttraktandum war der geplante Kulturwandel. Es ist dem Bezirksvorstand ein Anliegen, in der Übergangsphase in engem Kontakt mit den Gemeindeleitungen zu sein. Sie sind für uns wichtige Ansprechpartner, wir schätzen ihr Wissen und ihre Kompetenz und sind dankbar dafür. Aber auch mit den Gemeinden wollen wir in regelmässigem Kontakt bleiben und immer wieder über den Stand des Vorgehens informieren. Wir freuen uns auf ein spannendes und kreatives Miteinander mit allen Beteiligten, danken für das Vertrauen und für die Fürbitten für unsere EMK Bern.

 

Für den Bezirksvorstand

Jeannette Kasper

 

 

Leitwort zum Fenster der EMK Bern vom April 2018

 

Haus- oder Wildgans?

 

Heimisch werden …

… ist gut und macht Sinn. Denn nur wo wir heimisch geworden sind, können wir unsere Möglichkeiten erweitern und uns entfalten.

Seit Monaten hörst und liest du in der EMK Bern vom Jüngerschaftszyklus. Ein Schritt daraus lautet: «Heimisch werden». Eingeordnet nach dem «Begegnen» und vor dem «Lernen und Entdecken».

Was braucht es bei dir, damit du in der EMK Bern heimisch wirst? Warum sollst du heimisch werden?

Wenn wir als EMK Bern weiterhin im Auftrag Gottes unterwegs sind, dann gehört es dazu, dass wir uns immer wieder anstecken und begeistern lassen für den Auftrag, den wir von Gott haben und den sich unsere Kirche als Mission gesetzt hat. «Menschen in die Nachfolge Jesu Christi führen, auf dass die Welt verändert wird.»

Ich bin davon überzeugt, dass wir «heimisch werden» müssen, wenn wir in der Lage sein wollen unsere Mission zu leben. Es ist hilfreich und nötig, dass wir einander kennen, dass wir voneinander wissen. Das gegenseitige Vertrauen darf wachsen durch den persönlichen Austausch, das Erleben von Gottesdiensten und das gemeinsame Gestalten verschiedener Anlässe. Nur so wird es möglich sein, unsere vielfältigen Gaben kennen zu lernen und uns gegenseitig zu unterstützen. Wer «heimisch werden» will, hat den Schritt aus dem «Begegnen» gewagt. Wer heimisch ist, kann sich auf «Lernen und Einsetzen» einlassen.

 

Die Gefahr besteht, dass wir uns zu heimisch eingerichtet haben und gar nicht mehr bereit sind, die Frohe Botschaft von Jesus Christus zu bezeugen. Oder wir bringen gar nicht mehr den Mut auf, eine Veränderung ins Auge zu fassen.

 

«Heimisch werden» wird oft in Zusammenhang mit Wildtieren genannt, welche ihren ursprünglichen Lebensraum zurückerobern. Aus diesem Grund bin ich auch auf die Anfangs gestellte Frage gekommen: Haus- oder Wildgans?

 

Der Christ und Philosoph Sören Kierkegaard (1813-55) erzählt dazu folgende Geschichte:

„Ein Haufen schnatternder Gänse wohnt auf einem wunderbaren Hof. Sie veranstalten alle sieben Tage eine herrliche Parade. Das stattliche Federvieh wandert im Gänsemarsch zum Zaun, wo der beredtste Gänserich mit ergreifenden Worten schnatternd die Herrlichkeit der Gänse dartut. Immer wieder kommt er darauf zu sprechen, wie in Vorzeiten die Gänse mit ihrem mächtigen Gespann die Meere und Kontinente beflogen haben. Er vergaß nicht, dabei das Lob an Gottes Schöpfermacht zu betonen. Schließlich hat er den Gänsen ihre kräftigen Flügel und ihren unglaublichen Richtungssinn gegeben, dank deren die Gänse die Erdkugel überflogen. Die Gänse sind tief beeindruckt. Sie senken andächtig ihre Köpfe und drücken ihre Flügel fest an den wohlgenährten Körper, der noch nie den Boden verlassen hat. Sie watscheln auseinander, voll Lobes für die gute Predigt und den beredten Gänserich. Aber das ist auch alles. Fliegen tun sie nicht. Sie machen nicht einmal den Versuch. Sie kommen gar nicht auf den Gedanken. Sie fliegen nicht, denn das Korn ist gut, der Hof ist sicher, und ihr Leben bequem.“

 

Ich wünsche dir viele tolle Begegnungen in der EMK Bern und den Mut das Fliegen zu wagen – gleich einer Wildgans.

 

Mit herzlichen Grüssen

Martin Streit, Pfarrer EMK Bern

 

 

Begegnung in der Dorfbeiz

Nach dem Informationsanlass zum Thema L3 Prozess in Bümpliz hatten einige Teilnehmende noch das Bedürfnis, zu einem «Schlummertrunk» in einem Restaurant einzukehren. Wir trafen uns im Restaurant Fontana, gleich um die Ecke der Matthäuskapelle. Schlussendlich waren wir ca. 12 Personen, welche sich zusammensetzten. Dies blieb nicht unbemerkt bei den Stammgästen. Als dann einige aus unserer Runde nach Hause gingen und wir noch zu viert an einem Tisch sassen, wurden wir durch Stammgäste gefragt, aus welchem Verein wir kämen. So luden wir sie ein, sich zu uns zu setzen. Wir erzählten ihnen, dass wir aus der nahegelegenen Methodistenkirche kommen. Daraufhin ergaben sich interessante Gespräche über «Gott und die Welt». Die Frau vom Service erzählte uns, dass sie nach dem Tod ihres Partners wieder das Gespräch mit Gott im Gebet gesucht hat. Ein «Ur-Bümplizer» welcher sich später zu uns gesellte, erzählte, dass er als Jugendlicher sogar eine Freundin aus unserer Kirche hatte. Wir waren erstaunt und auch erfreut, wie offen wir mit diesen Gästen das Thema Kirche ansprechen konnten. So ergab sich für uns unerwartet die Gelegenheit, gemäss Jüngerschaftsprozess ganz praktisch den Bereich «Begegnen» umzusetzen. Beim Verlassen der Beiz konnte Maya der Frau vom Service noch einen Flyer vom "Fenster zum Sonntag" überreichen.

Nach diesem langen Abend fuhren wir erfreut nach Hause, mit dem Vorsatz noch öfters hier einzukehren.

Silvia und Fritz Zingg

 

 

Unser älterer Bruder

 

Die Wurzel unseres Christentums ist jüdisch. Dies schreibt Paulus im Römerbrief (Rö 11:18) so: Nicht ihr seid die Wurzel, sondern die Wurzel trägt euch. Somit ist es wichtig/notwendig unsere jüdischen Wurzeln zu kennen – sozusagen mit unserem älteren Bruder in Kontakt zu treten und ihn auch besser verstehen zu lernen.

Deshalb organisieren wir im Oktober/November 2018 vier Abende zur Thematik:

 

Begegnung und Dialog zwischen Christentum und Judentum

 

25.10.2018 Jüdisch – Christlich – was für ein Zusammenhang?

Erfahrungen mit Jüdischem (Dr. med. C. Heierli, Hansueli Markwalder)

 

08.11.2018 Carl Lutz: Methodist mit Zivilcourage

Retter von 62‘000 Juden in Budapest. Die Stieftochter von Carl Lutz, Agnes Hirschi, berichtet und zeigt Bilder

 

22.11.2018 Naher Osten im Spannungsfeld der Religionen

Stefan Kruschnitz von der Gemeinschaft der Versöhnung: Arbeiten mit Juden und Moslems in Jerusalem und der evangelistisch-karitativen Tätigkeit im Libanon

 

29.11.2018 Ein Abend mit dem Rabbiner Herr D. Polauer in der Synagoge Bern 

Besichtigung der Synagoge und Einblick in das jüdische Verständnis

 

Ort: 25.10., 08.11., 22.11.: EMK Altstadt, Nägeligasse 4a; 3011 Bern

       19.11.: Synagoge, Kapellenstrasse 2; 3011 Bern

Zeit: 19.30 – 21.00 Uhr

 

Kontaktadresse: Hansueli Markwalder, Alpenstr.10, 3052 Zollikofen

hansueli@markwalder.li, Tel. 031 911 02 17 / 079 474 58 16

 

 

Leitwort zum Fenster der EMK Bern vom März 2018

Begegnung, von Aleka K.

 

Die EMK Bern - in aller Vielfalt eine Gemeinde - mit Christus unterwegs - den Menschen in Liebe zugewandt. Wir verstehen unser Gemeindeleben als ein dynamisches Geschehen, das sich um vier Brennpunkte dreht:

Begegnen - Wir begegnen Menschen und sind mit ihnen. Sie begegnen dadurch der Möglichkeit einer befreiten und erfüllten Lebensführung.

Heimisch werden - Menschen finden Geborgenheit und fühlen sich wohl.

Lernen und entdecken - Menschen entdecken die Schönheit des christlichen Lebensentwurfs immer mehr und wachsen immer tiefer hinein. 

Gehen und einsetzen - Menschen nehmen Verantwortung wahr und setzen sich für andere ein. 

Matthias Fankhauser gibt Gedanken zum ersten dieser vier Brennpunkte weiter.


Einander Begegnen – missionarisch leben

 

Es ist wieder einmal fast kein Durchkommen. Vor mir ein älteres Paar, langsam, bedächtig kommt es voran. Ich bin etwas in Eile und möchte gerne überholen. Aber es kommen einfach zu viele Leute entgegen. „Um die Feierabendzeit sollte der Fussgängerverkehr eingeschränkt werden“ höre ich jemanden hinter mir stöhnen.

Szenenwechsel. Ich sitze in der Bahnhofshalle und warte auf meinen Gast. Eine Welle Menschen rollt auf mich zu. Der Zug scheint angekommen zu sein. Unmöglich, dass ich in dem Gewimmel meinen Besuch finde. Verloren und wohl etwas hilflos starre ich in die Menge, da ertönt eine Stimme neben mir: „Sieh mal einer an, dich habe ich ja schon lange nicht mehr gesehen!“ Ich drehe mich um und neben mir steht ein alter Bekannter. Was für eine Überraschung. Wir kommen ins Gespräch und nach einer Weile gesellt sich ein Dritter dazu. Mein Besuch, den ich gesucht hatte, hat mich gefunden.

Szenenwechsel. Zusammen mit anderen stolzen Eltern sitzen wir am langen Tisch, trinken Kaffee und plaudern über unsere Kinder, die eben ihr Können auf dem Wettkampfplatz unter Beweis gestellt haben. Da nimmt das Gespräch eine unerwartete Wendung und mein Gegenüber erzählt mir von seinen Sorgen über die Eltern, von einer Krankheit, die ihm das Leben schwer macht und von Fragen, die ihn nicht loslassen.

Ein letzter Szenenwechsel. Ich sitze an meinem Computer und bereite die Distriktstagung vor zum Thema „Sind Bezirksgrenzen wirklich Grenzen - in den Regionen missionarisch zusammenarbeiten“. Meine Gedanken kreisen um all die Begegnungen, die ich täglich habe. Und immer wieder frage ich mich, was verstehen wir eigentlich unter missionarisch. Es geht dabei um mehr als unsere eigene Gemeinde oder eben unsere Bezirksgrenzen. Missionarisch sein hat mit all den Begegnungen zu tun, die wir alltäglich erleben. Oft vergessen wir dabei, dass missionarisch nur am Rande mit unserer Gemeinde zu tun hat. Tönt vielleicht etwas seltsam, ist aber so. Am Rande, weil die Gemeinde uns zwar unterstützt und ermutigt, unseren Glauben sichtbar werden zu lassen. Mein Glaube wird aber in erster Linie dort sichtbar, wo Kirche in der Regel nicht stattfindet, nämlich ausserhalb unserer Kapellen. Missio Dei, Gottes Mission, berührt die ganze Welt. Er wirkt in unseren Gemeinden und er wirkt auf der ganzen Welt. In Gottes Auftrag unterwegs sein bedeutet demzufolge, mich von Gott dort brauchen lassen, wo ER wirkt. So wird in meinen Begegnungen im Alltag mein Glaube sichtbar.

 

 

Ökumenischer Suppenzmittag Wabern

Freitag, 9. März und Freitag, 16. März 2018

11.30 - 13.30 Uhr, Katholische Kirche Wabern

50 Jahre ökumenische Gemeinschaftssuppe

 

Seit 1968 wird in Wabern zur ökumenischen Gemeinschaftssuppe eingeladen. Auch in diesem Jahr können alle, die Lust haben, in fröhlicher Runde ein einfaches Suppenzmittag geniessen, gekrönt mit Kaffee und Kuchen. Zum 50-jährigen Jubiläum gibt es zudem Musik (Tongerlo), eine kleine Ausstellung und einen Wettbewerb. Wir freuen uns über alle, die Mitfeiern! Viele engagierte Hände rüsten und kochen, tischen und dekorieren die Räume, damit Minestrone, Hafersuppe und Birchermüesli von den Gästen genossen werden können. Für die Kinder gibt es eine Spielecke.

 

In diesem Jahr geht der Erlös an das Holy Hill Center in Plzen, Tschechien, das 2018 ebenfalls sein 50-jähriges Bestehen feiert. Das Holy Hill Center widmet sich der Suchtkrankenarbeit. Junge Menschen, die unter Drogen- und Alkoholsucht leiden, leben ein Jahr lang in diesem Zentrum und erhalten intensive Therapie. In dieser Zeit lernen sie auch, Verantwortung für Haus und Garten zu übernehmen. Neu geplant ist es, Vieh zu halten und einen kleinen Bauernhof zu haben. Das Pflanzen, Pflegen und Ernten soll die jungen Leute erleben lassen, dass sie einen sinnvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Das Sorge tragen zu den Tieren soll Teil der Therapie werden. Zur Zeit werden Ställe gebaut mit dem Ziel, dass die Tiere nächstes Jahr einziehen können. Ziel der ganzen Arbeit ist es, dass diese Menschen nach ihrem Jahr im Holy Hill Center wieder ein aktiver Teil der Gesellschaft werden und dass sich ihre Lebensqualität verbessert.

 

Wer Lust hat, bei den Vorbereitungen oder an den Suppentagen selber mitzuhelfen, kann sich melden bei Christa Grünenfelder, 031 960 14 63, christa.gruenenfelder@STOP-SPAM.kathbern.ch.

 

 

Leitwort zum Fenster der EMK Bern - Newsletter Februar 2018

Photo by Chris Barbalis on Unsplash

Der Bezirksvorstand hat sich über die Grundsätze und Werte Gedanken gemacht, die für die EMK Bern wegweisend sein sollen. Welche Werte helfen uns, auf unser Ziel hin zu steuern, nämlich in aller Vielfalt eine Gemeinde zu sein, unterwegs mit Christus, den Menschen in Liebe zugewandt? 

Bei einem dieser Grundsätze geht es um das authentisch Sein, das Sein dürfen, wie man ist, das Dasein ohne Masken.

Jeannette Kasper-Reber gibt ihre Gedanken dazu weiter.

 

"Eigentlich bin ich anders …

… nur komme ich selten dazu“. Von wem dieser Spruch stammt weiss ich nicht, aber er sagt etwas Wahres aus. Wir sind nicht immer das, was wir vorgeben zu sein oder was wir sein möchten.

Eigentlich haben wir gelernt, weder zu lügen noch zu schwören, unsere Nächsten zu lieben, anderen keinen Schaden zuzufügen, authentisch bzw. echt zu sein. Aber mal ehrlich, wo kämen wir denn hin, wenn alle stets die Wahrheit sagen würden, keine Gerüchte verbreiten, wenn alle sich lieb haben würden und immer tolerant wären? Wo kämen wir hin ohne Maskerade, ohne Jein und sowohl als auch? Nirgends, nicht einmal in den Himmel. Wir wären Übermenschen, und das wiederum wäre nicht zum Aushalten.

 

Vielen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die wir ziemlich gut beherrschen. Wir hängen unsere Fahne in den Wind, schwimmen mit dem Strom und lassen dabei andere auch mal untergehen. Wir reden so und verhalten uns anders. Ein Sowohl-als-auch liegt uns näher als ein Ja oder Nein. Wir predigen Toleranz und handeln intolerant. Wir erwarten und fordern viel, halten weniger ein, warten ab und trinken Tee. Hinter vorgehaltener Hand munkeln wir, vordergründig wird gelächelt. Eine Andeutung hier, eine Bemerkung dort – fertig ist das Gerücht. Wir weichen aus, wenden uns ab, kehren unter den Teppich und holen bei Gelegenheit zum Rundumschlag aus. Wir äussern Zweifel laut und glauben leise – natürlich alles nicht so krass, nur ein wenig und anders.

 

Die Bibel kennt kein „Ich bin anders, nur komme ich selten dazu“ und kein „Sowohl-als-auch“. Sie spricht Klartext, sowohl im Alten wie im Neuen Testament, wie zum Beispiel: „Verbreite kein falsches Gerücht. Folge nicht der Mehrheit, wenn sie im Unrecht ist! Nimm keine Bestechungsgeschenke an, denn sie machen den Sehenden blind und verleiten dazu, das Recht zu beugen“ (2Mo 23,2.8). Vertraut ist uns folgendes Bibelwort: „Lügen haben kurze Beine…“ (Spr 12,19). Und auch folgender Spruch ist in der Bibel zu finden: „Hör nicht auf das Geschwätz der Leute; dann hörst du auch nicht, wie dein Untergebener über dich lästert! Du weisst genau, dass auch du sehr oft über andere hergezogen hast“ (Buch Kohelet, bzw. Prediger 7,21.22). In der Bergpredigt redet Jesus sehr deutlich, wenn er beispielsweise sagt: „Euer Wort soll ein eindeutiges Ja sein oder ein eindeutiges Nein. Was darüber hinausgeht, geschieht aus Bosheit“ (Mt 5,37); oder: „Richtet nicht, damit Gott euch nicht dafür richtet; denn an dem Urteil, das ihr fällt, wird Gott das Urteil ausrichten, und mit dem Mass mit dem ihr messt, wird Gott euch messen…“ (Mt 7,1-2). Oder: „Niemand kann zwei Mächten dienen. Entweder wirst du die eine Macht hassen und die andere lieben oder du wirst an der einen hängen und die andere verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Geld“ (Mt 6,24), und so weiter und so fort… Tja, wenn das nur so einfach wäre mit dem Ja und Nein sagen, mit dem Richten, Verurteilen, über andere herziehen, der Macht, dem Geld. Von der Nächstenliebe ganz zu schweigen – Kurz mit dem Anders sein!

 

Steve Jobs, der Apple-Gründer (1955-2011) hat in seiner letzten grossen Rede vor seinem Krebstod unter anderem folgenden Satz gesagt: „Eure Zeit ist begrenzt. Vergeudet sie nicht damit, das Leben anderer zu leben.“ Das ist eine klare Ansage, eigentlich eine Mahnung und zugleich auch Auftrag, denn unsere Zeit ist tatsächlich begrenzt und endlich. Jesus kam nicht in die Welt, um uns ein „Sowohl-als-auch-Leben“ zu bringen, sondern, um uns davon zu befreien. In Jesus hat Gott eine Spur gelegt, die sichtbar und spürbar ist bis auf den heutigen Tag und darüber hinaus. Wir können ihr folgen, oder es bleiben lassen. Die Entscheidung liegt bei uns. Jesus nachfolgen und gleichzeitig weitermachen wie bisher, diese Rechnung geht nicht auf. Wir müssen uns immer wieder neu entscheiden: Für oder gegen – was und wen auch immer. Wir müssen uns bewusst sein, dass es im Leben von Christen und Christinnen weder Neutralität noch Sowohl-als auch gibt. Entweder sind wir auf dem Weg oder im Weg.

 

Wir werden wohl immer wieder in alte Verhaltensmuster zurückfallen. Das ist kaum zu vermeiden, schliesslich sind wir keine Übermenschen. Das weiss auch Gott. Ihm sei Dank – im wahrsten Sinne des Wortes – dass der Faden, mit dem er uns immer wieder in seine Nähe zieht, nicht abreisst. Gott liebt uns so sehr, als wäre jeder Mensch der einzige Mensch, dem seine Liebe gilt. Und so kann das „Eigentlich bin ich anders, nur komme ich selten dazu“, zu einem „Danke Gott, dass du mich so formst, wie du es dir von Anfang an gedacht hast. Dann nämlich, werde ich tatsächlich anders.“

 

 

Weltgebetstag in Bümplz

Bild https://wgt.ch

Das ökumenische Vorbereitungsteam der reformierten, der evangelisch-methodistischen und der katholischen Kirche laden ein zum

 

Weltgebetstag 2018

Gottes Schöpfung ist sehr gut

 

Freitag, 2. März 2018, 19.30 Uhr

Krypta, Pfarrei St. Antonius Burgunderstrasse 124, 3018 Bern

 

Jedes Jahr am ersten Freitag im März wird rund um den Erdball der ökumenische Weltgebetstag über Gemeinde- und Ländergrenzen hinaus gefeiert. Die diesjährige Liturgie stammt von Frauen aus Surinam und basiert auf dem Bibeltext „Und Gott sah an alles, was er geschaffen hatte, und es war sehr gut“ (Gen 1,31). Surinam liegt im nordöstlichen Teil Südamerikas. Das Land grenzt im Norden an den Atlantischen Ozean, im Osten an Französisch-Guayana, im Süden an Brasilien und im Westen an Guyana. Surinam ist reich an Flüssen und Bächen. 94% des Landes sind von tropischem Regenwald bedeckt mit einer grossen Vielfalt an Flora und Fauna.

„In neuen Untersuchungen der Flüsse in Surinam und der Bevölkerung, die in der Nähe von Goldabbaugebieten im Landesinneren lebt, haben Wissenschaftler Quecksilber nicht nur in Flüssen und Fischen festgestellt. 70 - 100 Prozent der schwangeren Frauen und der Kinder weisen gesundheitsschädliche Mengen von Quecksilber auf, die zu Gehirnschädigungen führen. Diese und weitere furchtbare Konsequenzen des rücksichtslosen Goldabbaus nehmen leider immer mehr zu. Dies ist den Politikern bekannt. Aber die Unfähigkeit bzw. Weigerung, die gesetzlichen Vorschriften in diesem Bereich umzusetzen, beschwört die immense Gefahr herauf, dass wir auf eine ökologische und menschliche Katastrophe zusteuern.“ (Auszug aus dem öffentlichen Appell von Bischof Karel Choennie aus Paramaribo, April 2017).

Grund für die Frauen aus Surinam ihre Stimme zu erheben und mit ihrer Liturgie zum Weltgebetstag daran zu erinnern, dass wir Menschen Verwalter und Verwalterinnen der Schöpfung Gottes und damit verpflichtet sind, zu dem von Gott geschaffenen Wunder Sorge zu tragen.

 

Über weitere Weltgebetstags-Feiern in der Region informieren Sie sich über die kirchlichen Veröffentlichungen und die lokale Presse.

 

 

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Leitwort zum Fenster der EMK Bern - Newsletter Dezember 2017 / Januar 2018

Der Bezirksvorstand hat sich über die Grundsätze und Werte Gedanken gemacht, die für die EMK Bern wegweisend sein sollen. Welche Werte helfen uns, auf unser Ziel hin zu steuern, nämlich in aller Vielfalt eine Gemeinde zu sein, unterwegs mit Christus, den Menschen in Liebe zugewandt? 

Zu einem dieser Grundsätze hat sich Therese Streit Gedanken gemacht. Er lautet:

 

Die Liebe Gottes führt zu sozialem Handeln

 

Für mich beginnt das soziale Handeln schon zu Hause in den eigenen vier Wänden. Wie ist der Umgang miteinander? Wie leben wir WG-, Paar- und Familiengemeinschaft? Wenn ich die Wohnung am Morgen verlasse, wie begegne ich den Menschen im Tram, die unterwegs zur Arbeit sind? Wie zerknittert und unzugänglich wirke ich selber wohl auf meine Mit-Tramfahrenden? Wie begegne ich Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz? Wie merken meine Mitmenschen, dass ich in enger Verbindung mit unserem himmlischen Vater bin? Vielleicht an meiner Art und Weise, wie ich mit ihnen spreche, wie ich mich für sie interessiere, wie ich ihnen vielleicht meine Hilfe anbiete? Oh je! Schon wieder spricht mich eine mir bekannte Obdachlose an der Tramhaltestelle an. Sie fühlt sich als Opfer der schlechten Umstände, ist unzufrieden mit dem Leben und braucht Geld. Wenn ich ihr welches gebe, was sind meine Motive? Nächstenliebe oder weil sie mich nervt? Kaffee trinken mit Role aus dem Bremgartenwald ist spannend. Wir tauschen miteinander aus, was es bedeutet unabhängig bzw. abhängig von den Mitmenschen zu leben. Gegen Abend beim Einkaufen treffe ich auf der Strasse einen Bekannten. Er ist unterwegs zum Elternverein der Schule. Etwas weiter grüsse ich eine junge Mutter. Sie ist unterwegs in die Stadt zu einer Fraktionssitzung. Als ich nach Hause komme, ist Licht in der Kapelle. Die Gemeindeleitung trifft sich zur Sitzung.

 

Soziales Handeln hat viele Gesichter. Ob Mitmenschen mit sozialer Gesinnung oder Christen-Menschen, viele setzen sich für ihre Nächsten ein. Entweder in ihrem persönlichen Beziehungsumfeld oder in der Gesellschaft und Kirche. Ich persönlich fühle mich von Gott beschenkt mit Begabungen, mit Gesundheit, mit wertvollen Beziehungen, mit Materiellem und mit dem Vertrauen, dass meine Zeit in Gottes Händen liegt. Diese Erfahrung stimmt mich dankbar und führt mich in vielfältige soziale Beziehungen hinein, in denen ich einmal mittrage und bete während einer schwierigen Strecke auf dem Lebensweg. Und ein andermal unterstütze ich Menschen im Gebet, die sich für das Wohl der Stadt oder der Kirche einsetzen.

 

Therese Streit

 

 

Diakonischer Einsatz von Severin Bünger in Bern

Für zweieinhalb Monate unterstützt Severin Bünger das Pfarrteam als Diakonischer Mitarbeiter. Er stellt sich hier gleich selbst vor:

Hallo! Ich bin Ihr neuer Mitarbeiter. Mein Name ist Severin Bünger. Ich bin 19 Jahre alt und komme aus Amsoldingen. Das ist neben Thun. In Thun gehe ich auch in die EMK.

Ich mache einen Diakonischen Einsatz hier bei Ihnen in der EMK Bern. Das heisst ich stehe den Pfarrern der EMK zur Verfügung und erledige Arbeiten, die sonst niemand macht. Zusätzlich helfe ich bei Gemeindeprojekten wie dem Pasta Zmittag, dem Café Berna oder dem Zibäläbistro.

In meiner Freizeit spiele ich Fussball beim FC Rot-Schwarz Thun und ich bin Leiter bei der Jungschar Eiger aus Thun.

Im letzten Sommer habe ich die Maturaprüfung am Gymnasium Thun gemacht und ich befinde mich im Moment in einem halben Zwischenjahr. Anfangs Februar werde ich mit meinem Studium in Geschichte beginnen. Ich habe also nach einem Job Ausschau gehalten. Fündig geworden bin ich hier in Bern.

Ich freue mich auf die zweieinhalb Monate, die ich hier verbringen werde und hoffe, dass ich viele neue Dinge lernen und erfahren kann. Ich freue mich auch, die Leute der EMK Bern kennen zu lernen.

Mit freundlichen Grüssen

Severin Bünger

 

 

Drei frischgebackene Lagerleiterinnen und -leiter in der EMK Bern

Rahel Ottersberg
Tirza Ottersberg
Mischa Kaltenrieder

Bereits im Frühling haben Tirza, Rahel und Mischa den ersten Teil der Lagerleiterausbildung besucht, wo sie unter anderem einen Hike geplant und durchgeführt haben. Sie haben dann einen Praxiseinsatz in einem Lager gemacht und nun im Oktober noch eine Woche auf dem Brunnersberg verbracht. Dabei mussten sie auch diverse Tests und Leistungsnachweise bestehen.

Ein Bestandteil des Kurses ist die Ausbildung zum Lagerleiter in einem Jugend- und Sport-Lager. Daneben geht es aber auch um die Reflektion des eigenen Glaubens und die Verbindung von Jungschar und Gemeinde. (Vielleicht ist gerade letzteres ja ein spannender Punkt, um mit den dreien einmal ins Gespräch zu kommen…)

Jetzt ist der zeitintensive Kurs abgeschlossen und Tirza Ottersberg (Bohne), Rahel Ottersberg (Curry) und Mischa Kaltenrieder (Lupo) haben die Ausbildung zur Lagerleiterin und zum Lagerleiter bestanden. Wir gratulieren ganz herzlich dazu und möchten ihnen danken für ihren Einsatz, den sie als Jungscharleitende in unserem Bezirk und in der Region Bern leisten!

Information des Vorschlagsausschusses

Liebe bekennende Mitglieder, liebe Freunde

Als Vorschlagsausschuss der EMK Bern haben wir uns bereits zweimal getroffen und uns über mögliche Nominationen für Ämter, über die an der Bezirksversammlung (BV) vom 15. April 2018 abgestimmt wird unterhalten. Gerne informieren wir euch über den aktuellen Stand.

Auf die BV vom 15. April 2018 treten folgende Personen von ihrem Amt zurück:

- Pia Füllemann, Mitglied BeVo; Laiendelegierte an die Jährliche Konferenz (JK); Vorschlagsausschuss.

- Katharina Jenzer, Laiendelegierte an die JK.

- Alphons Kasper, Kassier.

Bisher haben wir zwei Nominationen, eine als Laiendelegierter an die JK und eine für die Protokollführung im BeVo und BV. Für die übrigen Aufgaben haben wir noch keine Zusagen erhalten.

 

Wir suchen …

Laiendelegierte/r an die Jährliche Konferenz

Kassier/in für die EMK Bern

 

Hast du Interesse an einer Aufgabe?

Melde dich ungeniert. Wir kommen ins Gespräch.

 

Wenn du Interesse hast und mehr zu einer Aufgabe erfahren willst, geben wir sehr gerne Auskunft. Melde dich bei Martin Streit (martin.streit@emk-schweiz.ch / 076 571 78 14) oder bei einem Mitglied des Vorschlagsausschusses.

Wir sind sehr dankbar, wenn du uns in den nächsten Tagen, spätestens aber bis Ende Januar 2018 dein Interesse mitteilst. Vielen Dank.

Im Vorschlagsausschuss sind: Pia Füllemann, Jeannette Kasper, Maya Kessler, Thomas Schmid, Vreni Schneider, Martin Streit und Samuel Widmer.

 

Mit freundlichen Grüssen

i.A. des Vorschlagsausschusses der EMK Bern

Martin Streit, Pfarrer

Die Zukunft gestalten - die EMK Bern ab 2019

Information der Planungsgruppe

 

Liebe bekennende Mitglieder, liebe Freunde

 

Der Bezirksvorstand (BeVo) und der Ausschuss für Zusammenwirken Pfarrperson Gemeinde (AZW) haben eine Planungsgruppe eingesetzt, welche den Prozess plant und begleitet im Zusammenhang mit dem SLI-Prozess, den Anstellungsprozenten der Pfarrpersonen und anderen Angestellten, sowie den Finanzen des Gemeindehaushaltes.

 

- Wie Sie wissen, wird Theo Rickenbacher auf Ende 2018 pensioniert. Es geht darum, die Pfarrstelle neu zu besetzen.

- Wie Sie wissen, arbeiten wir als BeVo bereits seit über einem Jahr gemäss SLI-Konzept. Das hat nun weiterführende Konsequenzen für die EMK Bern.

- Wie Sie wissen, sehen die Finanzen unseres Gemeindehaushaltes nicht besonders gut aus.

 

Der BeVo und der AZW haben in den vergangenen 6 Monaten einige Eckpunkte festgelegt, welche wir an der Bezirksversammlung vom 15. April 2018 zur Abstimmung vorlegen wollen. Aus diesem Grund wurden am 25. Oktober 2017 alle Gremien eingeladen und über die Eckpunkte informiert.

Jetzt ist es an der Zeit, dass wir alle Mitglieder und Freunde darüber informieren und miteinander ins Gespräch kommen.

 

Am 3. Dezember 2017 findet an allen drei Standorten nach dem Gottesdienst eine erste kurze mündliche Information statt.

 

Anschliessend werden die Unterlagen allen Mitgliedern und Freunden per Mail oder per Post zugesandt. Sie haben dann die Möglichkeit, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und sich selber Gedanken zu den vorgeschlagenen Eckpunkten zu machen.

Bis zur Bezirksversammlung vom 15. April 2018 werden wir Sie zu zwei Informations-veranstaltungen einladen, damit wir miteinander ins Gespräch kommen und mögliche Anpassungen bei den vorgeschlagenen Eckpunkten vor der BV vornehmen können.

 

Mit freundlichen Grüssen

i.A. der Planungsgruppe der EMK Bern

Martin Streit, Pfarrer

 

 

Eventbegleitung - Hauswart im Stundenlohn

Immer wieder können wir unsere guten Räumlichkeiten extern vermieten. Gerade die Räumlichkeiten in der Nägeligasse 4 mit ihrer Lage und mit dem Raumangebot bieten viel Potential. Es ist schon vorgekommen, dass wir unsere Räumlichkeiten nicht vermieten konnten, weil wir zu wenig Arbeitskräfte haben. Unserem Hauswart Gerhard Baumgartner ist es nicht möglich eine beliebige Anzahl zusätzlicher Anlässe zu betreuen. Sein Einsatz ist jetzt schon ausserordentlich gross. Ein herzliches Dankeschön dafür. In der Verwaltung und im Gespräch mit Gerhard Baumgartner haben wir einen Lösungsansatz gesucht. Aus diesem Grund sind wir auf die Idee gekommen Personen zu suchen, welche bereit sind, sich im Stundenlohn anstellen zu lassen. Selbstverständlich mit allen gesetzlichen Auflagen und einem guten Stundenlohn. Bevor wir aber weitere Schritte unternehmen, stellen wir uns die Frage, ob wir aus unseren eigenen Reihen, solche Personen finden.

 

Was gibt es zu tun? Wir haben noch kein konkretes Pflichtenheft. Grundsätzlich geht es aber um die Bereitstellung der Räume, der Küche und der Toiletten, dem Bedienen der Technik (Audio und Video). Nach dem Anlass um die Reinigung und das Aufräumen.

 

Hast du Interesse? Bist du volljährig und bereit, dich pro Monat ein paar Stunden für eine Eventbegleitung externer Mieter anstellen zu lassen? Wäre das eine Arbeit, die dir entgegenkommt? Hast du Interesse an einer solchen Anstellung? Möchtest du mehr darüber wissen, dann zögere nicht und melde dich bei mir.

(martin.streit@emk-schweiz.ch / 076 571 78 14)

Gespannt warten wir auf deinen Anruf

 

i.A der Verwaltung der EMK Bern

Martin Streit, Pfarrer

 

 

Hochzeit Ye Jin Kim und Daniel Wagner

Ende August haben Ye Jin Kim und Daniel Wagner in unserer Kirche an der Nägeligasse 4, geheiratet. Das Hochzeitsfest wurde vom koreanischen Pfarrer Myunghwan und Martin Streit geleitet. Viele Gäste und Freunde waren von beiden Gemeinden zur kirchlichen Feier gekommen, um mit den Beiden diesen besondern Tag zu erleben. Anschliessend waren alle zum Apéro Riche, wunderbaren Gitarrenklängen und feinem Dessertbuffet eingeladen (Die Eltern von Daniel sind Inhaber einer feinen Bäckerei-Konditorei!)

 

Ye Jin und Daniel kommen seit über 2 Jahren in unsere Gemeinde und haben zu den verschiedenen Altersgenerationen sehr guten und regen Kontakt. Die Beiden besuchen regelmässig unseren Gottesdienst am Sonntag und sind für unsere Gemeinde ein Geschenk. Ye Jin hat Ende Juni den Master II an der Hochschule der Künste (Abt. Musik) Bern/Biel erfolgreich abgeschlossen. In unserer Gemeinde ist sie mit Ihrer wunderbaren Sopran-Stimme bei verschiedenen Anlässen und Gottesdiensten aufgetreten und hat die Zuhörer begeistert und erfreut. Das nächste Mal wird Sie im Gottesdienst zum 4. Advent wieder singen, und so die Weihnachtsfreude vermitteln. Ihr Wunsch ist es, Gott zu loben und Ihm die Ehre zu geben. SOLI DEO GLORIA.

 

 

Weihnachtsbrunch Altstadt

Weihnachten einmal anders…

 

Das Fest der Gemeinschaft, der Familie, so wird Weihnachten gern gesehen. Und dazu gehört das gemeinsame Essen, das Singen von Liedern, die Weihnachtsgeschichte. Alles wie gewohnt also… und trotzdem wollen wir in der EMK Altstadt dieses Jahr an Weihnachten etwas ganz Neues ausprobieren.

 

Am Montag 25. Dezember 2017 lädt die Gemeinde Altstadt zum Weihnachtsbrunch ein. Ab 9.30 Uhr ist das reichhaltige Buffet bereit und steht bis 13 Uhr offen, natürlich rundum weihnächtlich dekoriert. Dazwischen singen wir bekannte Weihnachtslieder und erleben eine Geschichte zur Weihnacht. Und wir haben viel Zeit für den Austausch, für Gespräche, für das Erlebnis von Weihnachten.

 

Eingeladen sind alle, die an Weihnachten einmal etwas Neues ausprobieren wollen. Eingeladen sind insbesondere auch Leute, die nicht in einen Gottessdienst gehen, aber trotzdem etwas von Weihnachten erleben wollen. Oder diejenigen, die nicht die ganzen Tage mit Familienanlässen verplant haben. Ab Sonntag, 3. Dezember, wird es in den Gemeinden Flyer geben zum Mitnehmen und um Leute einzuladen. Wir sind gespannt wer alles dabei sein wird und freuen uns auf einen festlichen Weihnachtsmorgen.

 

Claudia und Gere Luder und das Vorbereitungsteam

Leitwort zum Fenster der EMK Bern - Newsletter November 2017

Der Bezirksvorstand hat sich über die Werte Gedanken gemacht, die für die EMK Bern wegweisend sein sollen. Welche Werte helfen uns, auf unser Ziel hin zu steuern, nämlich in aller Vielfalt eine Gemeinde zu sein, unterwegs mit Christus, den Menschen in Liebe zugewandt? 

Jeannette Kasper schreibt über einen dieser leitenden Werte, wie sie der Bezirksvorstand formuliert hat.

 

Jeder Mensch hat seine Würde von Gott – wir behandeln ihn so.   

 

So lautet einer der Werte, der uns als EMK Bern wichtig ist. Ist dies Wunsch oder Wirklichkeit? Das erste „Jeder Mensch hat seine Würde von Gott“ ist Realität, letzteres auf jeden Fall erstrebenswert, gerade auch für uns als EMK Bern.

 

Weltweit werden täglich Menschen geboren. Nicht ein einziger wird gefragt, ob er das will. Keiner wird gefragt, ob er als Mädchen oder Knabe geboren werden will. Ob mit weisser oder anderer Hautfarbe. Kein Mensch kann sich die Familie, das Land, den Platz oder das Umfeld aussuchen, in das er hineingeboren wird. Kein Mensch schafft sich selber. „Gott schuf den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie“ (Gen 1,27), so steht es im Schöpfungsbericht. Gott haucht dem Menschen seinen Atem ein und erweckt ihn zum Leben. Der Psalmbeter ergänzt: „Du hast ihn wenig geringer gemacht als Gott, mit Ehre und Hoheit hast du ihn gekrönt“ (Ps 8,6).

 

Das Herz schlägt und der Atem fliesst, ohne unser Dazutun. Die Seele belebt uns, sie macht das Wesen, das Ich aus. Die Augen sehen, was direkt vor unserer Nase liegt. Wir lassen unseren Blick in die Ferne schweifen und wir können ihn nach innen richten. Die Ohren hören die eigene Stimme, die Stimme anderer und wir können nach innen hören. Der Mund spricht. Wir reden und denken in Worten. Die Hände greifen ein Leben lang nach Dingen. Sie halten fest und lassen fallen, packen an und zu und teilen aus. Die Beine tragen uns, wenn auch nicht immer dorthin, wo wir wollen und es uns gefällt. Die Nase atmet ein und aus, was sie umweht und in sie steigt. Das Hirn leistet, was heute noch kein Computer zustande bringt. Das Gedächtnis ist eine wunderbare Einrichtung, auch wenn es uns manchmal im Stich lässt. Der Mensch ist weder ein Zufallsprodukt noch ein Gegenstand, noch ein Status. Er ist ein von Gott geschaffenes Kunstwerk, ein Original, einmalig und einzigartig. Es gibt keine ungewollten und illegalen Menschen. Jeder Mensch hat seine Würde von Gott. Keiner steht über dem anderem, keiner gilt mehr als der andere. Alle sind gleichwertig, alle sind gleich wertvoll und von Gott, dem Ewigen wertgeschätzt.

 

Gemeinsam bilden wir ein Ganzes, die Menschen-Gemeinschaft. Jede Gemeinschaft, in der wir uns bewegen, ja die Gesellschaft an sich, kann nur funktionieren, wenn der einzelne Mensch seinen Teil beiträgt. Wenn ein Mensch dem anderen den Platz zugesteht, den er für sich selber beansprucht. Wie wir unsere Mitmenschen sehen, bestimmt unser Menschenbild, aber auch unser Gottesbild. Und umgekehrt. Wir können nicht Gott über alles loben und dabei an den Menschen vorbeisehen. Wir können nicht Gott die Ehre geben, Nächstenliebe „predigen“ und zugleich an der Würde der Menschen kratzen oder sie verletzen.

 

Das Wort des Psalmbeters „Du hast ihn wenig geringer gemacht als Gott, mit Ehre und Hoheit hast du ihn gekrönt“, verbunden mit dem Gebot der Nächstenliebe erinnert uns daran, dass wir einerseits ein Abbild Gottes sind, andererseits, dass wir uns nicht an den Götzen unserer Zeit orientieren sollen. Wir sollen vielmehr darauf hinwirken, in verantwortlicher Weise die Erde als Lebenshaus für alle Menschen zu sichern und die Würde der Menschen nicht anzutasten. Was wir sehen und meinen über Menschen zu wissen, ist stets nur Teil eines Ganzen. Schlussendlich ist und bleibt der Mensch ein Geheimnis, das zu ergründen uns trotz Wissenschaft und Forschung nicht gelingen wird. Der Mensch ist ein Geheimnis, das zu kennen einzig und allein Gott vorbehalten ist. Und das ist gut so.

 

Gott, lehre uns begreifen, dass wir unser Leben aus deiner Hand empfangen haben und du uns als Beschützer und Beschützerinnen des Lebenshauses Schöpfung bestellt hast.


Jeannette Kasper-Reber

 

 

 

Galiläer Zeitung GZ

Schulanfangs-Gottesdienst Sonntag, 13. August 2017, Matthäuskapelle

 

Gott gibt immer die Chance zum Neuanfang. Er ist geduldiger als wir. Er ist mit dabei, wenn wir neu anfangen. Diese Erkenntnisse aus der Jona-Geschichte standen im Mittelpunkt des Gottesdienstes zum Schulanfang. 

Die Kinder hatten sich schon in den Sonntagschulstunden mit der Jona-Geschichte auseinandergesetzt. Jetzt fassten sie alles zusammen in einem eindrücklichen multimedialen Schauspiel.

Am Ende verteilten die Kinder die neueste Ausgabe der "Galiläer Zeitung GZ". Sie enthielt vielfältige Medienberichte über die Jona-Geschichte. Die grösseren Kinder hatten die Zeitung in ihren Sonntagschulstunden entwickelt. 

Auf Seite 5 präsentierte "die aufstrebende Künstlerin Irina Zingg aus Wahlendorf ihr Erstlingswerk", das wir hier gerne allen präsentieren: Eine" Wortwolke" zur Jona-Geschichte mit dem Begleittext: "Das Resultat ist äusserst bunt, hat Tiefgang und lädt zu einer persönlichen Entdeckungsreise ein". 

 

Die Gesamtausgabe der Galiläer Zeitung GZ finden Sie hier.

 

 

Leitwort zum Newsletter vom Oktober 2017

Der Bezirksvorstand hat sich über die Werte Gedanken gemacht, die für die EMK Bern wegweisend sein sollen. Welche Werte helfen uns, auf unser Ziel hin zu steuern, nämlich in aller Vielfalt eine Gemeinde zu sein, unterwegs mit Christus, den Menschen in Liebe zugewandt

Matthias Fankhauser schreibt über einen dieser leitenden Werte, wie sie der Bezirksvorstand formuliert hat.

 

Glaube, Liebe, Hoffnung, diese drei.

Naja, knapp daneben ist auch daneben, so mein erster Gedanke. Eigentlich heisst es ja Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei (vgl. 1. Korinther 13). Wobei, das Sprichwort heisst: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“. Kombiniert mit der Bibel ergäbe das, die Liebe stirbt niemals. So steht es auch an besagter Stelle im Korintherbrief. „Die Liebe hört niemals auf“. Also doch nicht daneben, diese Werte, welche wir in der EMK Bern als unsere Grundwerte betrachten.

Paulus beschreibt christliches Leben wie es manchmal ist und wie es sein könnte. Sein Fazit: ohne Liebe bin ich nichts. Ich wäre eine lärmende Pauke, ein dröhnender Gong und alles, was ich an Gutem tue, wäre vergebens.

Die Liebe, von der Paulus schreibt, ist kaum zu vergleichen mit unserem Verständnis von Liebe. Sie ist unerreichbar, göttlich. Gerade das macht sie so attraktiv. Sie ist all das, was wir uns von uns selbst und von anderen wünschen. Liebe, die mich annimmt und sich freut, wenn ich Schritte im Leben mache. So begegnet Gott uns Menschen, so will er mit uns unterwegs sein. Er schenkt uns seine Liebe und wir dürfen diese einsetzen, wo es uns möglich ist.

Aus meinem Aktivismus wird lebendiger Glaube. Gott wirkt durch mich und aus dem dröhnenden Gong wird ein himmlisches Konzert – oder zumindest eine Geige oder welches Instrument du auch immer sein möchtest. Als Gemeinde sind wir ja schliesslich zusammen unterwegs. Du als Geige, ein anderer als Kontrabass, wieder eine als Posaune und ich als Triangel. Alles zusammen gäbe es dann ein Orchester. Ob lärmend und dröhnend hängt davon ab, ob ich selber bereit bin mich von Gottes Liebe leiten zu lassen. Das kann mir keiner befehlen und ich kann es mir auch nicht verdienen. Einzig zulassen kann ich Gottes Liebe.

Manchmal ist das eine Herausforderung, eine Challenge. Was mache ich damit? Challenge accepted – Herausforderung angenommen! Ich wage heute den Versuch, mich von der Liebe leiten zu lassen und möglichst wenig von meinen egoistischen Wünschen. Mal sehen, was dabei herauskommt.

Matthias Fankhauser

 

 

Zwischenstand aus der Verwaltung

Liebe Freunde und bekennende Glieder der EMK Bern,

an der Verwaltungssitzung vom 22. August 2017 hat unser Kassier Alphons Kasper die aktuellen Zahlen der bisher eingegangenen Kollekten, Kirchenbeiträgen und Spenden vorgestellt. Gerne gebe ich einen kurzen Einblick. Für Ende August haben wir ca. 226'000 Franken Einnahmen budgetiert. Eure Beiträge sind erfreulich, wir haben 93% der budgetieren Einnahmen erreicht. Das ist ein Betrag von über 210'000 Franken, den ihr in unterschied-licher Form gespendet habt. Ein ganz herzliches Dankeschön dafür.

Wir als EMK Bern sind auf alle Mittel angewiesen, da wir keine Subventionen erhalten und durch keine Institution finanziell unterstützt werden. Eure Unterstützung geschieht freiwillig. So haben wir das Privileg als Evangelisch-methodistische Kirche unabhängig zu sein. Wir haben keine Steuerhoheit in der Schweiz, d.h. für unsere Kirche wird durch den Staat keine Kirchensteuer erhoben. Wir als Pfarrpersonen sind nicht vom Staat, sondern von der EMK Schweiz angestellt. Herzlichen Dank für alles, was ihr von Herzen und aus freier Entscheidung gebt.

Als Verwaltung hoffen wir auf ein gutes Rechnungsjahr. Die Ausgaben sind im Moment noch deutlich unter dem Budget. In diesem Bereich gibt es auch kaum je Unvorhergesehenes. Wir halten ein Auge auf den Ausgaben. Ein gutes Rechnungsjahr kann gelingen, mit der Hilfe aller in der EMK Bern. Danke für deinen Beitrag!

Allen wünsche ich eine gesegnete Zeit und grüsse herzlich.

Martin Streit, Pfarrer EMK Bern

i.A. der Verwaltung

 

 

Pasta-Zmittag

Einander begegnen – über die EMK hinaus

Nach einer zweimonatigen Sommerpause hat das da Gerardo anfangs September seinen Betrieb wieder aufgenommen. Das Team stellte sich die Frage: Wie viele Gäste werden sich nach der langen Pause einfinden? Kommen neue Gäste hinzu? Sind darunter auch wieder Gruppen? – Und wie sie kamen, die Gäste, 102 an der Zahl! In kleinen und grösseren Gruppen, aber auch zu Zweit oder zu Dritt liessen sie sich an schön gedeckten Tischen nieder und von einem aufgestellten Team bewirten. Auch neue Gäste waren darunter: Eine junge Frau mit ihrer Mutter und ihrem zweimonatigen Baby. Sie hatten den Ständer auf dem Trottoir gesehen, hereingeschaut – und sind geblieben. Was sie sahen und wie sie freundlich begrüsst wurden, gefiel ihnen. Sie bekamen einen Platz bei Stammgästen zugewiesen und innert kürzester Zeit waren sie mit allen anderen am Tisch sitzenden Gästen im Gespräch. Und als die junge Frau sich mit ihrem Baby zum Stillen in einen Nebenraum zurückziehen konnte, fand die Begeisterung keine Grenzen. Handy-Daten wurden ausgetauscht und bereits Kontakt untereinander aufgenommen.

Wir haben einen Brief bekommen, adressiert „An das Gerardo-Pasta-Team vo Bärn“, der die Begeisterung der Gäste widerspiegelt. Das Paar, das die vorliegenden Zeilen geschrieben hat, ist dem Team bekannt, möchte jedoch anonym bleiben:

 

„Liebes Gerardo-Pasta-Team. Es ist faszinierend zu beobachten, wie beliebt der Pastakalender bei euren Gästen und Freunden ist. Im Nu müssen mehr Zetteli gedruckt werden, damit alle genau informiert sind, wann und wie oft Bern beste Spaghettata im lichtdurchfluteten Grossraum an der Nägeligasse serviert wird!! Das ist nämlich für uns Geniesser jedesmal ein besonderes Erlebnis, vom aufgestellten, fröhlichen und kompetenten Gerardo-Team verwöhnt zu werden! Wir schätzen euch sehr und danken für euren unermüdlichen, arbeitsintensiven Einsatz von ganzem Herzen. Es umarmen euch …"


Diese Zeilen zeigen auf, mit welcher Freude und Begeisterung die Gäste bei uns einkehren und wie wichtig eine gute und stimmige Atmosphäre ist. Wie wohl sich die Gäste fühlen, zeigt sich auch daran, dass sie „Sitzleder“ zeigen und immer wie länger sitzen bleiben, um miteinander Gemeinschaft zu pflegen. Wir stellen auch immer wieder fest, dass EMKler/innen und Nicht-EMKler/innen untereinander Kontakt pflegen. Beim Pasta-Zmittag findet Begegnung statt, über die EMK hinaus. Welch ein Grund zur Freude!

 

Das nächste Pasta-Zmittag findet am 13. Oktober 2017 statt. Wir freuen uns, wenn auch Sie einmal bei uns hereinschauen, um sich von uns verwöhnen zu lassen.

 

Für das Pasta-Team

Jeannette Kasper

 

 

United Methodist Church