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Glaube und Liebe

"Selbst ein Mensch mit geringen Begabungen – was kann er nicht alles tun, wenn er von Glaube und Liebe erfüllt ist."

John Wesley (1703 - 1791)

Leitwort zum Newsletter vom September 2017

Christus im Zentrum – sind wir bereit zum Loslassen?

 

Liebe Leserinnen und Leser

Ist Christus im Zentrum unseres Lebens, sowohl im Handeln wie auch im Denken? Können wir loslassen, damit Christus das Zentrum unseres Lebens ist, bleibt oder wird? Wie dies zu verstehen oder umzusetzen ist, darüber lassen sich grosse Diskussionen führen. Die Umsetzung ist oft eine Gratwanderung. Was sind die Voraussetzungen, dass wir bereit zum Loslassen sind?

 

Der Prophet Jesaja hat uns in Jesaja 2,1-5 eine wunderbare Vision von Frieden für die Völker der Erde aufgezeichnet. Der Prophet hat die Menschen auf Unrecht hingewiesen und er selber hat Höhen und Tiefen erlebt. Wie gelang es ihm, die Sicherheit seines Hauses zu verlassen und öffentlich Zeugnis zu geben, gegen die Volksmeinung und gegen den König zu sprechen? Hatte er nichts zu verlieren? Woher kam seine Kraft? Die Vision von Jesaja wird gespiesen durch die Kraft seines Vertrauens, seines Glaubens. Das Vertrauen auf Gott ist es, das Jesaja durch sein stürmisches Leben trägt. Glauben, „aman“, wie es im Hebräischen heisst, hat etwas zu tun mit: Sich festmachen, sich auf sicheren Grund stellen, vertrauen, sich einlassen. Jesaja hat sich auf Gott eingelassen. Mitten im Unheil seiner Zeit hat er daran festgehalten, dass dieses Unheil nicht das Letzte ist. Mitten in den Krisen seiner Zeit hat er weiter gehofft. Er hat sich daran festgemacht, dass es am Ende nicht um Tod, sondern um Leben geht.

 

Ein anderes Bild aus dem neuen Testament steht im Matthäus Evangelium 7,24-27. Wir sollen unser Haus auf Felsen bauen und nicht auf Sand. Es geht um das gute und tragfähige Fundament.

 

Diese beiden Bilder geben mir wichtige Hinweise worauf es ankommt, wenn ich etwas loslassen will. Ich weiss mich getragen, mein Glaube ist an Christus festgemacht. Der Glaube an Gott ist mir ein festes unzerbrechliches Fundament. Durch diese Zuversicht kann es mir gelingen, etwas loszulassen. Irgendwie Paradox. Damit ich loslassen kann, muss ich fest verankert sein.

 

Ich wünsche uns allen, dass wir fest im Glauben verankert sind und loslassen können, was nicht mehr nötig ist, damit wir Zeugnis geben als Christinnen und Christen.

 

Allen eine gesegnete Zeit und herzliche Grüsse

Martin Streit, Pfarrer EMK Bern

 

 

Thematische Gottesdienste im Nov./Dez. 2017

Zukunftsfragen, gestellt von Andreas Walker an der JK 17
  Altstadt Matthäuskapelle
12. November ----- Weshalb sollen wir noch Gott im Gebet um Rat fragen, wenn künstliche Intelligenz, Big Data und google alles von uns wissen? (Matthias Fankhauser)
19. November Wir werden immer älter - Wozu eigentlich? (Jeannette Kasper) Die Frauen überholen uns - Brauchen wir in Zukunft noch Männer? (Martin Streit)
26. November Wir sind ängstlich - wo finden wir Hoffnung? Für das Leben vor dem Tod. (Martin Streit) Wir sind ängstlich - wo finden wir Hoffnung? Für das Leben vor dem Tod. (Theo Rickenbacher)
03. Dezember Die Frauen überholen uns - Brauchen wir in Zukunft noch Männer? (Martin Streit) Wir werden immer älter - Wozu eigentlich? (HU Markwalder)
10. Dezember Weshalb sollen wir noch Gott im Gebet um Rat fragen, wenn künstliche Intelligenz, Big Data und google alles von uns wissen? (Matthias Fankhauser) -----

Bümpliz: Bibellesestunde in der Matthäuskapelle

 Eine Einladung von Andreas Frösch, mit Unterstützung der Gemeindeleitung:

 

Gibt es in Bümpliz und Umgebung oder auch auf dem ganzen Bezirk Leute, die Zeit und Interesse hätten, am Donnerstagnachmittag miteinander die Bibel zu lesen? Natürlich würden wir nicht nur zusammen lesen, sondern auch zusammen schweigen und zusammen versuchen, im Gespräch in den Text einzudringen. Und das mit einfachen Fragen, wie: Was fällt euch auf, was überrascht euch, was versteht ihr nicht, was wundert euch? Jede und jeder könnte dazu beitragen. Eine klassische Bibelstunde wäre es nicht, dafür alle in einer Runde versammelt im Lesen und Austauschen aus dem Reichtum des Wortes Gottes.

 

In der Regel werden wir uns jede Woche am Donnerstag um 14.30 Uhr treffen, vorerst einmal bis zum Juni 2018. Dann sprechen wir in aller Offenheit darüber, ob und wenn ja, wie wir weiterfahren.

Natürlich sind alle frei, zu kommen oder nicht, und in der Häufigkeit wie es passt, zum Beispiel einfach einmal pro Monat Das erste Mal treffen wir uns am 24. August.

 

Wagen wir einen Versuch.

Mit herzlichen Grüssen Andreas Frösch

 

 

Konzert im Mai

Am Samstag 13. Mai 2017 durften um die 100 Personen einen bunten musikalischen Frühlingsstrauss an der Nägeligasse 4 in Empfang nehmen.

Herbert Huber hat mit weiteren 11 Musikerinnen und Musikern dafür gesorgt, dass die vielen Besucher einen unvergesslichen, wunderschönen Musikabend erleben durften.

Mit J.S. Bach und dem Concerto in a-moll wurde das Konzert eröffnet und mit den verschiedenen Kammermusikformationen fortgesetzt. Im Zentrum des Abends stand der wunderbare Bach-Choral «Dir, dir Jehova will ich singen, ...». Ein Bekenntnis für das ganze Konzert. Übrigens hat Bach unter alle seine Werke «Soli deo Gloria» geschrieben, "Gott allein die Ehre". Das drückten alle 12 Musikerinnen und Musiker mit ihren vorgetragenen Stücken auch aus.

Die Dekoration des Saals durch Trudi und Ruedi Wuffli unterstrich das Ambiente und vervollständigte das Bild eines gelungenen Anlasses.

Zum schönen Nebeneffekt gehört die Kollekte von ca. Fr. 900.— für das Connexio-Projekt in Bolivien, womit ärmste Familien unterstützt werden, damit Frauen eine Ausbildung absolvieren können.

Ich bedanke mich ganz herzlich für die Idee, die Planung und die Umsetzung bei Herbert Huber und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein herzliches Dankeschön allen Musikerinnen und Musikern. Allen wünsche ich, dass eure musikalische Gabe noch lange, viele Menschen erfreuen wird. Gott mit euch!

Martin Streit, Pfarrer EMK Bern

 

 

Ruth Froesch
Vreni Ramseyer, Claudia Kuehni
Ursi Oberli, Silvia Zingg
Myriam Gruetter und Corinna Beuhler
Daniel Haenni
Esther Urscheler
Ye Jin Kim
Herbert Huber
Michael Haslebacher

Leitwort im "Fenster der EMK Bern" Juli-August 2017

Der Bezirksvorstand hat sich über die Werte Gedanken gemacht, die für die EMK Bern wegweisend sein sollen. Welche Werte helfen uns, auf unser Ziel hin zu steuern, nämlich in aller Vielfalt eine Gemeinde zu sein, unterwegs mit Christus, den Menschen in Liebe zugewandt? Im Vordergrund steht für den Bezirksvorstand die alte von John Wesley begründete Regel:

 

Im Wesentlichen Einheit, in allem Anderen Freiheit, über allem die Liebe.


Da steht doch gleich die Frage im Raum: Worin besteht denn das Wesentliche, in dem wir Einheit bewahren wollen? Über die Frage nach dem Wesentlichen kann man ja ganz unter-schiedlicher Meinung sein. Man kann sich darüber arg in die Haare geraten. Viele Trennungen unter Christen geschehen, weil man sich bei der Frage um das Wesentliche streitet. Ich formuliere hier meine persönliche Sicht in der Frage nach dem Wesentlichen.

Das Wesentliche ist nicht ein DAS, sondern ein ER: Christus. Die Person Jesus Christus und seine Gegenwart sind im Zentrum. Die Liebe von Christus, seine Güte, sein Wohlwollen, sein Befreien, sein Ja zu uns und zu dieser Welt, das ist die Grundlage von allem und Ausgangspunkt für alles. Das Wichtigste ist, dass wir uns von Jesus Christus ergreifen lassen und unser Leben von diesem Ergriffen sein her gestalten. Alles Andere ist zweitrangig.

In allem Übrigen wollen wir bewusst Freiheit und Vielgestaltigkeit lassen. Jeder und Jede erlebt und versteht Christus ein bisschen anders, in seine eigene Lebensrealität und in seinen eigenen Erfahrungshorizont integriert. Wir ergreifen die Liebe und Güte von Christus und seine befreiende Nähe individuell und auf je eigene Art und in vielerlei Gestalt. In dieser Vielgestaltigkeit ergänzen wir uns, wir bereichern uns gegenseitig.

 

In dieser Vielgestaltigkeit braucht es ein Band, das uns zusammenhält, sonst drohen wir auseinander zu fallen: Die Liebe. Mit Liebe ist nicht nur ein unbestimmtes Gefühl gemeint. Liebe muss Auge, Herz, Hand und Fuss umfassen. Liebe nimmt wahr und sieht (Auge). Liebe bejaht, gibt Wertschätzung (Herz). Liebe fördert und unterstützt (Hand). Liebe gibt Raum, um zu stehen und um zu gehen (Fuss). Über allem die Liebe, das ist ein Wert, an dem wir dringend festhalten müssen! Sie lässt Freiheit für die Vielgestaltigkeit und sie gründet in der Liebe Jesu!

 

Theo Rickenbacher

 

 

Nachrichten aus dem Bezirksvorstand

Der Bezirksvorstand (BeVo) traf sich am 30. Mai 2017 zu seiner Sitzung. Wir lassen Sie teilhaben, an dem was behandelt wurde. Auch wenn nicht alles aufgezählt werden kann, erhalten Sie einen Einblick in unsere Arbeit.

Wir beginnen die Sitzungen stets mit einem kleinen Znacht. Dieses dient dem besseren Kennenlernen und dem Zusammenwachsen. Es folgt eine Runde „Geistliche Wachstumsschritte“, die unter anderem „Himmelreichs-Momente“ (Gottes Spuren im Alltag) beinhalten. Wir arbeiten an den vier Systemschritten „Begegnen – heimisch werden – lernen und entdecken – gehen und einsetzen“ und wir befassen uns mit den anstehenden Geschäften. An der erwähnten Sitzung waren es unter anderem die folgenden:

 

Bezirksfest 2018

Es ist dem Bezirksvorstand ein Anliegen, dass das Bezirksfest abwechslungsweise wieder in allen drei Gemeinden stattfindet. Wabern fällt wegen des Umbaus des Weyergutes aus, daher findet das Fest für 2018 voraussichtlich in Bümpliz statt. Wir freuen uns auf das Fest in der Matthäuskapelle.

 

Gemeindewochenende 2018

Das diesjährige Wochenende war ein Erfolg. Die Gemeindeleitung Altstadt hat nach ihrer Mai-Sitzung dem BeVo den Vorschlag unterbreitet, 2018 unter ihrer Federführung und in Zusammenarbeit mit den anderen Gemeindeleitungen wiederum ein Gemeindewochenende für die EMK Bern zu organisieren. Der BeVo hat dem Vorschlag zugestimmt. Datum und Orte werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

 

Waldgottesdienst 2018

Das Pfarrteam gelangte mit folgender Anfrage an den BeVo: „Wollen wir im Sommer 2018 einen Waldgottesdienst mit den Jungscharen und allen Gemeinden durchführen?“ Der Anfrage wurde stattgegeben. Die Jungscharen wurden bereits angefragt und machen mit. Das freut uns als BeVo sehr. Herzlichen Dank für euer Engagement, liebe Jungschärler und Jungschärlerinnen! Wir freuen uns auf einen Tag im Wald! Das Datum ist für August 2018 vorgesehen. Welchen Sonntag es sein wird und an welchem Ort, steht noch nicht definitiv fest.

 

Ostermarsch

Immer wieder gibt der Ostermarsch Anlass zu Diskussionen, ob die EMK Bern sich daran beteiligen soll oder nicht. Der Entscheid, ob wir uns als EMK engagieren (finanziell und personell), liegt in der Kompetenz des BeVo. Wenn wir unsere Arbeit als EMK Bern an „Begegnen – heimisch werden – lernen und entdecken – gehen und einsetzen“ messen, so ist der Ostermarsch eine Chance, Menschen zu begegnen, mit denen wir sonst nicht in Kontakt kommen. Der Ostermarsch ist eine der wenigen öffentlich auftretenden Friedensbewegungen. Wenn wir uns als EMK hier engagieren, geht es um die Unterstützung des Ostermarsches an sich und nicht der GSoA oder anderen einzelnen Gruppierungen. Sind Personen aus dem Bezirk mit dem Entscheid des BeVo nicht einverstanden, steht es ihnen frei, zuhanden der Bezirksversammlung einen entsprechenden Antrag zu formulieren und einzureichen.

 

Jugendclub an der Nägeligasse

Wie Sie sicher aus der Presse erfahren haben, ist am ehemaligen Standort der Sanitätspolizei ein Jugendclub geplant. Dies hat für Aufruhr in der Nachbarschaft gesorgt. Die EMK Altstadt ist als unmittelbare Nachbarin von diesem Vorhaben betroffen. Das Vorhaben wirft nicht nur Fragen auf punkto Lärm und allenfalls Dreck und Abfall, sondern auch in Bezug auf die Jugendarbeit. Der BeVo hat daher beschlossen, mit Verantwortlichen des Vereins Tankere (Betreiberin des Jugendclubs) Kontakt aufzunehmen. Ein erstes Treffen zwischen dem BeVo und Vertretern des Verein Tankere ist für den 28. Juni 2017 geplant.

 

Liebe Leserin, lieber Leser, wir als BeVo sind dankbar, wenn Sie uns und unsere Arbeit in Ihr Gebet einschliessen. Die Sitzungsdaten können Sie jeweils dem Veranstaltungskalender entnehmen. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

 

Jeannette Kasper-Reber,

im Namen des Bezirksvorstands

 

 

Team Gemeindewochenende 2018 gesucht

Ende April 2017 waren wir in Adelboden im Gemeindewochenende. Auf Grund einiger Rückmeldungen haben wir uns entschieden, bereits für das nächste Gemeindewochenende zu planen.

Wir werden vom 20. - 22. April 2018 bei der evangelischen Kommunität Don Camillo in Montmirail, 2075 Thielle-Wavre zu Gast sein. Die wunderbare Liegenschaft liegt zwischen dem Bieler- und Neuenburgersee und dem Jura-Südfuss sowie dem Zihlkanal, welcher die Grenze zwischen dem Kanton Bern und dem Kanton Neuenburg bildet.

Wir suchen jetzt Personen, die Interesse haben im Vorbereitungsteam mitzuarbeiten. Bitte meldet euch baldmöglichst bei Martin Streit.

 

Herzliche Grüsse

Martin Streit

 

 

Altstadt: Kidstreff Info

Hast du dich auch schon gefragt, wer eigentlich diese Kinder sind die jeden Sonntag das Kirchenkaffe in der Nägeligasse unsicher machen? Würdest du diese aufgestellten, lebhaften und fröhlichen Kids gerne besser kennen lernen?

Dann bist du bei uns genau richtig. Wir sind ein motiviertes Team und bestehen aus vier Leuten und leiten gemeinsam den Kidstreff während dem Gottesdienst. Zurzeit besteht unser Team aus Peter Woodtli, Sonja Jost, Daniel Hofer und Nadine Riesen. Gemeinsam entdecken wir mit den Kindern auf kreative Art und Weise die Bibel, hören Geschichten und besprechen diverse Lebensthemen. Der Spass kommt bei uns nie zu kurz. Die Kinder die den Kidstreff besuchen, sind im Alter von 4-12Jahren. Alle die mit Kinder arbeiten, wissen, dass diese Alterspanne riesen gross ist und genau da liegt unser Problem. Damit wir am Sonntag allen Kindern gerecht werden können und allen ein altersgerechtes Programm bieten können, sind wir auf deine Hilfe angewiesen. Wir sind auf der Suche nach Mitleitenden und Helfer. Wir freuen uns, wenn du dich bereit erklären würdest, bei uns im Team mit zu arbeiten und regelmässig Kidstreff zu leiten. Wenn dir dies aber zu aufwändig ist, besteht auch die Möglichkeit, dich als Helfer zu melden. Du teilst uns mit, an welchen Sonntagen du jemanden von unserm Team unterstützen möchtest und stehst bei Bedarf zur Verfügung, um zum Beispiel mit einem Teil der Gruppe eine Geschichte zu lesen, Bilder zu malen oder einfach ein Gesellschaftsspiel zu spielen. Ob du bei der Vorbereitung mitwirken möchtest, ist dir überlassen.

Mir persönlich liegen die Kinder der Gemeinde sehr am Herzen. Trotz stressigem Alltag geniesse ich es, wenn ich am Sonntagmorgen in den Kidstreff komme und die Kinder mich mit einem herzhaften Lachen begrüssen. Von den Kindern kann ich viel profitieren und lernen, wenn ich mit ihnen diskutiere und sie mir ihre Sichtweisen aufzeigen. Das ist auch der Grund, weshalb ich im Januar die Hauptleitung für den Kidstreff von Andrea Nagel übernommen habe.

Auch in Zukunft wollen wir den Kindern im Kidstreff den Christlichen Glauben vermitteln dürfen. Mir ist es ein Anliegen, dass die Kinder die Gemeinde als einen sicheren Ort und als zweites zu Hause sehen können. Ich bitte euch, die Kinder, das Team und den gesamten Kidstreff im Gebet mitzutragen.

Wir und besonders die Kinder freuen uns, wenn du dich bereit erklärst und vielleicht schon bald unser Kidstreffteam verstärkst.

Falls du noch Fragen hast, kannst du dich gerne bei mir melden.

 

Damit du auch weisst, mit wem du es zu tun haben wirst, hier noch einige Angaben zu mir: Ich bin Nadine Riesen (21 Jahre alt) und bin seit ca. acht Jahren im Kidstreff-Leitungsteam. Ich beende im September meine Ausbildung zur Diplomierten Pflegefachfrau und arbeite zurzeit in der Klinik Beau-Site. Ich habe bis vor einem Jahr aktiv in der Jungschar Terra Nova mitgeleitet und engagiere mich auch neben der Kirche gerne für Kinder, in dem ich Kinderschwimmkurse und Kinderturnlektionen leite. In meiner Freizeit spiele ich Volleyball oder fahre gerne Ski.

Nadine Riesen

Auffahrtsfest Ferienheim Honegg 2017

Thema: „Gott Würfelt nicht“

Ein paar Stimmen und Bilder zum Auffahrtsfest auf der Honegg in diesem Jahr, gesammelt von Martin Meyer

 

„Gemütlicher Abend am Mittwoch mit feinem Pizza-Essen, Entspannung im Hotpot bei Sonnenuntergang, Kinoerlebnis für die Jüngeren, Spielfreuden und interessanten Gesprächen. Aufbauender Gottesdienst, fröhliche Gemeinschaft und Zeit zum Austauschen mit alten Bekannten und mit «Neukennengelernten»”

 

"Die Tage auf der Honegg erinnern mich daran, wie wertvoll es ist, zusammen auf dem Weg zu sein: Es tut gut, als generationenübergreifende Gemeinschaft zu feiern, spielen, plaudern, essen und im Hotpot zu planschen. Und wenn wir dann anschliessend die Honegg mit dem Zahnbürsteli putzen, dann wächst die Liebe zu ihr noch richtig kräftig weiter. Wenn wir auch zu unserer Gemeinschaft so Sorge tragen wie zur Honegg, dann brauchen wir uns um unsere Zukunft keine Sorgen zu machen."

 

„Herzlichen Dank für all das „Drumherum – vor – und nachher“, damit überhaupt ein solches Wochenende möglich ist. Wir schauen mit viel Dankbarkeit auf dieses Wochenende, auf die Begegnungen und Gespräche mit Jung und Alt. Es ist auch sehr schön zu spüren, wie unsere Kinder auch gerade durch dieses Wochenende eine starke Beziehung zur EMK aufbauen können und sie die Kirche immer mehr als ihr Zuhause erleben.“

 

 

Bezirksausflug 2017 der Frauen und Männer

Am 7. Juni 2017 trafen sich neun Frauen und zwei Männer zum Ausflug. Es ging

 

zu den unterirdischen Mühlen von Le Locle.

 

Alle sind gespannt auf dieses Abenteuer. Mit dem Zug ging es via Biel nach La-Chaux-de-Fonds. Nach einer Stärkung im imposanten Migros-Restaurant nahe dem Bahnhof ging es mit dem Bus weiter nach Le Locle.

Nur einige Schritte von der Bus-Haltestelle entfernt sind die unterirdischen Mühlen. Mit einer Führerin stiegen wir über glitschige steile Treppen und in kalter Umgebung (7°) zu drei Mühlen hinunter. Tief im Berg eingebaut, angetrieben von einem kleinen Bach (Le Bied).

 

Im 17. Jahrhundert errichteten drei Männer diese Mühlen. Sie nutzten einen Wasserfall, der mehrere Meter in die Tiefe stürzt. Ein riesiges Wasserrad treibt die grossen Steinmühlen an. Es gibt eine Getreide- und eine Öl-Mühle. Es wurde gedroschen und zudem konnte auch Holz gesägt werden.

1898 wurde nahe der Mühlen ein Schlachthof erbaut. Leider wurden danach die Höhlen als Abfallgrube für Fleischabfälle genutzt.

1973 machte sich eine Gruppe daran, die Höhlen zu säubern sowie die Mühlen zu restaurieren. Nach 15 Jahren wurden sie der Öffentlichkeit übergeben.

 

Tief beeindruckt reisen wir mit dem Postauto über Neuenburg zurück nach Bern. Eine eindrückliche Reise geht zu Ende. Sehr schön war es. Danke der guten Reiseleiterin!

 

Tabea Ottersberg.

 

 

Der Verein Solidarität

Am Mittwoch, den 3.Mai 2017 fand im Weyergutsaal Wabern die Generalversammlung des Vereins "Solidarität der EMK Bern und Belp" statt.

 

Im Buch des Predigers Salomo Kap.4,9f lesen wir: "Es kommt vor, dass jemand allein ist und niemanden bei sich hat .... Zwei sind besser als einer allein. Wenn sie hinfallen, richtet einer den anderen auf". Der Apostel Paulus schreibt: "Helft einander die Lasten zu tragen, so erfüllt ihr das Gesetz, das Christus uns gibt" (Gal.6,2).

 

Als Gemeinde haben wir nicht nur die Aufgabe, sondern auch die Gabe, einander wahrzunehmen. Uns miteinander zu freuen - denn geteilte Freude ist doppelte Freude. Am Leid des anderen Anteil zu nehmen - denn geteiltes Leid ist halbes Leid. Dazu öffnet uns Christus die Augen, Herzen und Hände. Als Verein Solidarität möchten und können wir diese Aufgabe nicht stellvertretend für alle wahrnehmen, aber immer wieder daran erinnern.

Die Möglichkeit dazu gibt uns ein Fonds, dessen Zinsen allerdings nicht mehr weit reichen. So sind wir auch angewiesen auf Mitgliederbeiträge und Spenden. Aber nicht nur im Blick auf die Mittel sind wir auf die Mithilfe aller angewiesen, sondern auch im Wahrnehmen der Situationen, in denen ein Zustupf Not lindern oder Licht in eine Dunkelheit bringen könnte.

 

An der Generalversammlung wurde der geschäftliche Teil speditiv abgewickelt. Auch im vergangenen Jahr konnten verschiedene Unterstützungen gewährt werden. Der Vorstand wurde bestätigt und Katharina Winkler neu in das Gremium gewählt. Paul Wettstein scheidet nach über 20 aktiven Jahren aus. Werner Welti zeigte einen informativen Film über den Bau des neuen Eisenbahntunnels im Zimmerberg.

 

Paul Wettstein

 

 

Den Menschen in Liebe zugewandt

Leitwort im Newsletter "Fenster der EMK Bern" Juni 2017

von Beat Bühler

 

Das ist doch für uns, die wir in der EMK Bern ein- und ausgehen, eine Selbstverständlichkeit! Oder? Ich habe da für mich so einige Zweifel…

Normalerweise bemühe ich mich, die Mitmenschen als Schwestern und Brüder anzusehen, aber es gibt da Stolpersteine: Wenn abends, nach einem reich befrachteten Arbeitstag, eine nette Dame anruft, die mich zu einem Wechsel der Krankenkasse animieren will, oder wenn ein offensichtlich drogensüchtiger Mensch mich vor der Bahnhofunterführung anquatscht: "Hesch mir e chli Münz?", dann wende ich mich eher ab, als in Liebe zu.

In Matthäus 25, 40 sagt Jesus: "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." Schwierig, ...und ein weiterer Stolperstein: Wer sagt, dass der in unseren Augen Geringe auch in den Augen Jesu der Geringe ist?

Ein weiterer Text, der mich nachdenklich macht, ist das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Gleicher Lohn für sehr unterschiedliche Arbeitsleistungen?!? Jesus ist anders, grösser als ich, als wir! Er liebt alle Menschenkinder gleich, ohne Vorurteile oder deren vorherigen Leistungsbeweis!

Fazit für mich, für uns: Kommen wir vom hohen Ross herunter und wenden wir uns den Menschen in Liebe zu, ohne einzuteilen, ich bin der Starke, du bist der Schwache - ich leiste viel, du leistest wenig. Begegnungen auf Augenhöhe sind gefragt!

Wie wir das in der EMK Bern merkbar umsetzen? Ich bin gespannt - Sie auch?

 

Beat Bühler

Mitglied Bezirksvorstand EMK Bern

 

 

Bezirksfest mit Bekenntnisfeier (Mitgliederaufnahmen)

Am Sonntag, 25. Juni 20127 findet an der Nägeligasse 4 das Bezirksfest statt, ein Bezirksgottesdienst. Die Pfarrpersonen, die für das neue Konferenzjahr wieder in der EMK Bern eingesetzt sind, werden begrüsst und es besteht die Möglichkeit, sich als bekennendes Mitglied in die EMK aufnehmen zu lassen. Zwei Personen haben sich für die Aufnahme als bekennende Mitglieder gemeldet: Ursula und Daniel Hofer. Sie stellen sich hier vor:

Daniel Hofer: Die Frage nach Gott beschäftigt mich schon seit meiner Kindheit. Aktuell beschäftigt mich das Gebot: Du sollst dir kein Bildnis machen. Auf gut Deutsch, keine Vorstellungen von Gott machen. Da wir in unserer Familie mit grossen psychischen Problemen konfrontiert sind, schüttelt es immer wieder ganz heftig an unserem Glaubensfundament, welches sich über Jahre entwickelt hat. Heute bin ich der Meinung, dass sich Enttäuschung über Gott dann breitmacht, wenn ich mir Vorstellungen von ihm mache, wie er zu sein hat. In der EMK wurden wir von Anfang an sehr herzlich und ohne Absicht willkommen geheissen. Wir haben in der Gemeinde sehr interessante Menschen kennengelernt. Fragen die das Leben stellt, sind erlaubt. Die Gemeindeordnung und die Leitsätze der EMK überzeugen uns. Das soziale Engagement gefällt uns sehr. Ich bin Sozialarbeiter und freue mich immer, wenn man sich für die Schwächeren in unserer Gesellschaft einsetzt. (Flüchtlingskaffee Berna). Aus diesen Gründen möchte ich Mitglied dieser Gemeinde werden.

Ursula Hofer: Als wir vor drei Jahren aus familiären Gründen nach Bern zogen, machten wir uns auf die Suche nach einer passenden Gemeinde. Nach zwei Jahren wurden wir bei Euch fündig. Auch ich fühle mich in der EMK sehr wohl und schätze vor allem das herzliche Gemeindeleben. Darum möchte auch ich gerne Mitglied werden.

Wer sich Daniel und Ursula Hofer anschliessen und Mitglied der EMK werden möchte, darf sich gerne bei einem der Pfarrer melden!

 

 

 

 

Domino-Segnungsfeier und "100 Jahre Raum für Männer" Matthäuskapelle

Zweitletzter Jubiläumsgottesdienst zu „100 Jahre Matthäuskapelle“ und gleichzeitig Segnungsfeier zum Abschluss des kirchlichen Unterrichts – dies alles passiert am Sonntagmorgen, 14. Mai 2017 – und erst noch am Muttertag. Matthias Fankhauser meint zu dieser Erkenntnis, dass die Männer heute für den Kirchenkaffee besorgt sein werden und absolut keine Frau bei den Vorbereitungen helfen dürfe.

Matthias Fankhauser, Pfarrer der EMK Bern und zusammen mit einem Team zuständig für Domino, stellt die beiden jungen Männer vor, die Anlass für diese Segnungsfeier sind. Fabian Moser aus Worb und Florian Zbinden aus der Gemeinde Matthäus in Bümpliz. Auf Plakaten hatten sie Eindrücke und Wünsche aus ihrem Leben preisgegeben.

Zu Beginn des Festes führen die Männer aus der Gemeinde Matthäus die vielen anwesenden Frauen, Männer und Kinder aus der Altstadt, Worb und der Mennonitengemeinde in den „Raum für Männer“. Werner Welti berichtet von den Aktivitäten, von der Liebe und Güte Gottes, die in dieser Gruppe erfahrbar ist. Um die erwähnten Ereignisse eindrücklich zu belegen, erblicken wir am Schluss ein Kreuz aus vier grossen Karten, die während des Berichtes nach und nach zusammengesetzt wurden.

Der Segnungsteil von Fabian Moser und Florian Zbinden ist für mich als Teilnehmende auf einmal sehr emotional. Florian, der mir die ganzen Jahre immer eine Herzensangelegenheit war und sein wird, erhielt den gleichen Bibelvers, wie ich ihn am 22. März 1959 auch für meinen weiteren Lebensweg mitbekommen habe.

Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen; aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer. Jesaja 54,10

Nicht nur für Florian, für alle jungen Menschen wünsche ich, dass Gott ihnen in jeder Lebenssituation eine starke Sehnsucht nach ihm ins Herz legt.

Lily Baumann-Steiner

 

 

 

Mit Christus unterwegs

Leitwort  im "Fenster der EMK Bern" Newsletter Mai 2017

von Theo Rickenbacher

 

Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit. Christen sind mit Christus unterwegs. Anders können sie sich nicht Christen nennen. Aber was bedeutet es, mit Christus unterwegs zu sein? Wie vollzieht sich das im Alltag?

Es gehört sicher Vieles und Unterschiedliches dazu, zum Beispiel:

 

  • Sich immer wieder an Christus erinnern, die innere Verbindung und die innere Übereinstimmung mit ihm suchen, allein und gemeinsam mit anderen.
  • Da sein, wo Christus wäre; das tun, was Christus täte. Seinen Fussstapfen folgen.

Mit Christus unterwegs sein heisst, einerseits in Gedanken und Einstellungen mit Christus sein, aber auch im Handeln und Tun.

Mit Christus sein, das ist eine riesige Herausforderung! Denn was Christus getan und wie er gehandelt hat, das ist nicht harmlos. Es war quer zu allem. Es war revolutionär. Der kürzlich verstorbene Pfarrer und Dichter Kurt Marti hat es einmal so formuliert: Christus ist der, der kommt,

 

     um anzuzetteln

     den Himmel

     auf Erden.

     (Abendland 1980)

 

Es ist eine starke Vorstellung: Christus ist der, der auf Erden den Himmel anzettelt! Mit Christus unterwegs sein heisst: Mit Christus den Himmel anzetteln auf Erden. Im Bereich dieses auf Erden angezettelten Himmels leben. Mit Christus den auf Erden angezettelten Himmel ankündigen, ihn den Menschen zusprechen! Mit Christus den auf Erden angezettelten Himmel verkörpern, mit Christus Menschen diesen angezettelten Himmel zeichenhaft erleben lassen!

 

Mit Christus unterwegs sein heisst nichts weniger als das! Es fängt mit der Freude an dem angezettelten Himmel an. Man teilt sie miteinander, man feiert sie, im Gottesdienst, in der persönlichen Andacht. Und dann teilt man das Geschenk des Himmels mit Menschen. Bei den satten, zufriedenen Menschen wird es wenig Echo finden. Aber es gibt genug Hungrige, Unzufriedene, Abgehängte, auf der Seite Gelassene, von den herrschenden Verhältnissen Geknechtete. Ihnen gehört das Himmelreich.

Mit Christus unterwegs sein – eine Herausforderung – ein Abenteuer – ein Fest.  

 

Theo Rickenbacher

 

Der Bezirksvorstand hat sich neue Leitlinien für die Arbeit der EMK Bern gegeben. Sie sind aus dem L3-Prozess unter den Stichworten „lieben – lernen – leiten“ hervorgegangen. Im Leitwort äussern sich Mitglieder des Bezirksvorstandes zu Aussagen aus diesen Leitlinien. In der letzen Nummer war es Lily Baumann, die ihre Gedanken zu einem ersten Satz der Leitlinien weitergab: Die EMK Bern – in aller Vielfalt eine Gemeinde. Heute schreibt Theo Rickenbacher zu einer zweiten Aussage: Die EMK Bern – mit Christus unterwegs.

 

 

Bezirksversammlung vom 2. April 2017

Wer an der Bezirksversammlung (BV) teilnimmt, bezeugt den Pfarrpersonen und den vielen freiwillig Mitarbeitenden Interesse und Anerkennung für ihre Arbeit. In einer 23 Seiten umfassenden Broschüre wird denn auch Rechenschaft über die vielen Aspekte/Tätigkeiten gegeben, ebenso Ausblicke/Visionen in die Zukunft. Die demokratische Organisation gestattet den Mitgliedern über Anträge abzustimmen oder selber Anträge zu stellen. Die Länge der Veranstaltung erfordert aber auch ein gutes Mass an Sitzleder.

 

Gottesdienst

Claudia Haslebacher, als Leiterin des Berner Distrikts, eröffnete mit einem Gottesdienst, in dem sie die „Allgemeinen Regeln nach John Wesley“ zum Thema wählte. Zuvor waren diese Regeln in allen drei Gemeinden an je drei Sonntagen, sowie auch im Rahmen einer Nachmittags- und einer Abendveranstaltung besprochen worden. Die Distriktsvorsteherin schlug den Bogen von den Nachfolge-Regeln der methodistischen Anfänge zu den Nachfolge-Regeln von heute, wie sie im Berichtsheft vom Bezirksvorstand skizziert waren: Begegnen – heimisch werden – lernen und entdecken – gehen und einsetzen. Grundlage für die Nachfolge ist immer die Verbindung mit dem gnädigen Gott, wie das biblische Bild vom Weinstock und den Reben dies zum Ausdruck bringt.

 

Lieben – lernen - leiten (L3-Prozess)

Zu den drei L-Stichworten wird in einer Gruppe seit 2015 gearbeitet. Eine vierseitige Abhandlung in der Berichtsbroschüre erklärt um was es geht. Der Prozess unter den 3 L beginnt jetzt im Bezirksvorstand die Arbeit mehr und mehr zu prägen. In einer Gruppenarbeit hatten sich die Anwesenden zu den vier im Bericht erläuterten Nachfolge-Regeln zu äussern und Ideen zur Umsetzung zu nennen. Die Gruppe, in der der Schreibende teilnahm, fühlte sich dazu thematisch und zeitlich eher überfordert.

 

Berichte

Eine Vielfalt von Berichten lag der Bezirksversammlung zur Kenntnisnahme vor: Caffè Berna, Jungscharen Arcus und Terra Nova, Haushalts- und Liegenschaftsrechnung 2016 und Budget 2017, Ausschuss für das Zusammenwirken von Pfarrern und Gemeinden (AZW), Statistik. Alle Berichte wurden mit grossem Dank und zustimmend entgegen genommen. Bei den statistischen Angaben wurde die angegebene Zahl von Jugendlichen auf dem Bezirk in Zweifel gezogen. Die Angaben werden überprüft um mögliche doppelte Zählungen auszuschalten.

 

Berichte der Pfarrer und Umbau Weyergut

In den Berichten der drei Pfarrer spiegelt sich die Vielfalt der Gemeinden wider. Die Umbauzeit im Weyergut stellt die Gemeinde Wabern vor besondere Herausforderungen bis neue Räume bezogen werden können. Die EMK ist Miteigentümerin des bestehenden Weyergutsaals. Die Versammlung hat einem Verkauf dieses Anteils an das Diakoniewerk Bethanien zugestimmt, der Verkaufspreis soll in Form eines Nutzungsrechtes am neuen Saal abgegolten werden.

 

Wahlen

Als neuer Vorsitzender des AZW wurde Ruedi Wuffli gewählt, ebenso Martin Streit in die Aufgabe des Liegenschaftsverwalters Matthäus. Rahel Ottersberg wurde als Leiterin der JS Terra Nova bestätigt. Jeannette Kasper verdankte die grossen Verdienste der Zurückgetretenen: Hansueli Markwalder (AZW), Daniel Brunner (Protokolle), Yosef Habte (BeVo) und Tirza Ottersberg (JS Terra Nova).

 

Verschiedenes

Trotz der vorgerückten Zeit konnten die Informationen von Claudia Haslebacher weitergegeben und einzelne Fragen beantwortet werden. Schade, wenn dieser Aussprachemöglichkeit im Rahmen Bezirk wenig Raum zur Verfügung steht und nach 13 Uhr der Drang zur Toilette und zum Apéro Riche überfällig wird. Danke denen, die das Apéro vorbereiteten und versuchten das Warme lange Zeit warm zu halten.

Am 15. April 2018 gibt’s die nächste Bezirksversammlung.

 

Zusammenfassung: Peter Wichtermann

 

 

Matthäus Bümpliz - 100 Jahre Raum für Frauen

Jubiläumsgottesdienst vom 9. April 2017 in Bümpliz

 

Eigentlich müsste es heissen: 2000 Jahre Raum für Frauen. Denn es war Jesus, der damit begonnen hatte. Er gab Frauen den ihnen gebührenden Raum. Gleichwertig. Eigenständig. Weil Gott den Menschen als Mann und Frau zu seinem Bild geschaffen hat. Zusammen. Die Kirche hat Frauen oft nicht den Raum zugestanden, den Jesus ihnen gegeben hatte.

 

Und wie war das in der Matthäuskapelle, dessen 100-jähriges Bestehen wir feiern? Der Jubiläumsgottesdienst brachte zum Ausdruck: Frauen spielten hier immer eine wichtige, tragende Rolle für das Gemeindeleben. Frauen waren „Herz und Seele“ und haben das Gemeindeleben über weite Strecken gestaltet und getragen. Sie haben Beziehungen gelebt, Gruppen geleitet, zu Tisch geladen, den Raum geschmückt, gebetet. Frauen waren da. Auch mit ihren Ecken und Kanten, mit ihren Hüten und Eistorten, wie im Gottesdienst schmunzelnd erzählt wurde.

 

Frauen waren schon immer da. Das wurde aus den Texten, Liedern und Gedanken deutlich, die Christine Maurer mit den Frauen vom Frauenabend ausgesucht hatte. Die Mirjam aus dem Alten Testament, die Maria aus dem Neuen Testament. Sie waren befreite Frauen. Gott hatte sie angesehen. Sie standen in direkter unmittelbarer Beziehung zu Gott. Das machte sie unabhängig. Sie waren frei, ihre Seele zu erheben und Gott zu loben, wie die Maria es tat. Sie waren frei, die Pauke zu nehmen und im Reigen für Gott zu tanzen, wie die Mirjam es tat. Sie waren frei, für Gott zu leben.

Etwas von dieser Freiheit der von Gott angesehenen Menschen ist mir im Jubiläumsgottesdienst „100 Jahre Raum für Frauen“ entgegengeweht.

Danke den Frauen, die sich so stark für diesen Gottesdienst engagiert haben! Es war eine gute, wohltuende Frauenpower, die hoffentlich noch oft und immer wieder neu in der Matthäuskapelle zu erleben sein wird!

 

Theo Rickenbacher

 

 

In aller Vielfalt eine Gemeinde

 

Als Synonym für Vielfalt gefällt mir „bunte Mischung“. Die EMK Bern ist in ihrer Vielfalt eine Gemeinschaft. Drei Gemeinden, viele Menschen mit verschiedenen Lebenserfahrungen, verschiedene Wesen, die als bunte Mischung Unmögliches möglich machen, das Zusammenleben reich, lebendig und einzigartig gestalten. Kein Biotop mit Solitärpflanzen, sondern ein Boden auf dem gepflügt, gesät, geerntet und gepflückt wird.

 

Ist diese Definition der EMK Bern für dich eine Traumvorstellung oder eine Realität? In den letzten Jahren haben sich die drei Standorte Altstadt,Wabern und Matthäus Bümpliz zu einem Tausendblumenteppich entwickelt, eigentlich eine Freude für jeden Gärtner, dem Biodiversität (die gesamte Vielfalt des Lebens) ein Anliegen ist. Bist du dabei, an dieser Vielfalt mit Gottes Hilfe zu arbeiten? Unsere EMK Bern auf drei "Pflanzblätzen" zum Blühen bringen. Dafür sorgen, dass kein zu hohes Gras um den einen oder anderen "Pflanzblätz" ein Versteck für Schnecken bietet. Wie gefällt dir dieses Bild? Du und ich, wir wollen zu dieser Lebensgemeinschaft Sorge tragen und uns ob dieser bunten Mischung freuen

 

Lily Baumann-Steiner

Mitglied Bezirksvorstand EMK Bern

 

 

 

 

Kurs "Herausfordernd einfach"

 

 

Ein Kapellensaal wird zum Seminarraum

 

20 Teilnehmende nahmen an den Tischen Platz, die am Abend des 22. Februar 2017 im Saal der Matthäuskapelle aufgestellt waren. Sie besuchten den Einführungsabend zum Kurs „Heraus-fordernd einfach“ zu John Wesleys sogenannten „Allgemeinen Regeln“. Die besondere Einrichtung im Saal erzeugte eine ganz besondere Atmosphäre: eine Atmo-sphäre des interessierten Lernens und des offenen Miteinanders. Die Zahl der Teilnehmenden an den weiteren Kursteilen, den drei thematischen Gottesdiensten, war weit grösser. Alle liessen sich von John Wesleys einfachen Lebensregeln herausfordern.

Näheres über den Kurs erfahren Sie später, wenn alle Kursteile in allen drei Gemeinden abgeschlossen sind.

 

Theo Rickenbacher

 

 

 

Gemeinde Altstadt - Gemeindegebet

Eine Gemeinde, die aufgehört hat eine betende Gemeinde zu sein, hat bald aufgehört, Gemeinde zu sein. Dieses Zitat – dessen Verfasser leider unbekannt ist – hat uns dazu bewogen, eine betende Gemeinde zu sein. Gemeinsames Beten ist eine Macht, die nicht zu unterschätzen ist. Sie stärkt die Betenden und bewegt „den Arm Gottes“. Wir danken unserem Herrn für all sein Beschenken und Leiten und bitten IHN um seinen Beistand in allen Belangen der Gemeinde, der Kirche, unserem Land und in aller Welt. Bringt eure Anliegen aus den Gruppen und Kommissionen, aber auch persönlicher Art – alles was euch auf dem Herzen liegt – damit wir dafür einstehen können. Wir freuen uns auch sehr über alle, die unser Anliegen teilen und sich dem Gemeindegebet anschliessen.

Treffpunkt: jeden 3. Mittwoch im Raum Bürglen (2. OG  Lift)

Ansprechperson: lisbeth.brupbacher@emk-schweiz.ch / 031 781 45 70

 

 Lisbeth Brupbacher

 

 

 

Gemeinde Matthäus - Jubiläumsgottesdienst 12. März

Am Sonntag, den 12. März 2017 feierten wir in der Matthäuskapelle in Bümpliz einen weiteren Jubiläumsgottesdienst - diesmal zum Thema 100 Jahre Raum für Kinder und Jugendliche. Auch dieser Gottesdienst hatte seinen eigenen Charakter. Mehr als in allen vorangehenden kam die Veränderung der Gemeinde in diesen hundert Jahren deutlich zum Ausdruck. Leute, die damals bei der Einweihung der Kapelle dabei waren, hätten uns jetzt kaum als Gemeinde wiedererkannt, hätten wir uns nicht in denselben Räumlichkeiten versammelt. Vor hundert Jahren war es gerade die Anzahl der vielen Kinder und Jugendlichen, die es nötig machte, eine Kapelle zu bauen - während heute die Räumlichkeiten für uns als „grosszügig“ benannt werden müssten. Man mag das bedauern, muss es jedoch akzeptieren. Schön ist es, dass wir noch eine Sonntagschule haben. Deren Lehrerinnen geben sich enorm grosse Mühe, die Zeit mit den Kindern gut zu verbringen. Leider ist das Bedürfnis der Kinder hier im Dorf, in diese Schule zu kommen, sehr klein.

Der Gottesdienst in Musik, Lied und Wort stellte die Kinder ins Zentrum. Kinder sind - laut Jesus - nicht unfertige Erwachsene oder nur die Zukunft der Gemeinde. Sie sind ganze Menschen und in Vielem den Erwachsenen sogar ein Vorbild. Natürlich müssen sie in Wissen und Erfahrung noch Vieles dazulernen, aber „ihre Kerze“, wie sich Theo Rickenbacher äusserte, ist noch wenig abgebrannt. Da ist noch viel Potenzial vorhanden, denn sie kann noch lange leuchten.

Die Sonntagsschul-Kinder waren an diesem Morgen mit ihren Lehrerinnen wie gewohnt unter sich, doch sie organisierten und bewirteten die Erwachsenen nach dem Gottesdienst im „Chilekafi“.

Von den Jungschärlern war eine grössere Gruppe des Leiterteams da. Sie erzählten uns in Wort und Bild aus der 50-jährigen Arbeit mit den Jugendlichen. Es ist eine aufgestellte Gruppe, die sehr ansteckend wirkt.

Alles in allem war es ein sehr schöner Gottesdienst. Möge die Arbeit mit Kindern und Ju-gendlichen noch viele, viele Jahre weitergehen. Und das zusammen mit unserem Herrn Jesus Christus.

 

Andreas Frösch

 

 

 

Gemeinde Wabern - zum Umbau des Weyerguts

Bald ist es soweit. Der Umbau im Alters- und Pflegeheim Weyergut Bethanien beginnt anfangs Sommer. Am 18. Juni 2017 wird ein kleines Auszugsfest stattfinden. Danach kommt die grosse „Züglete“ und schliesslich folgt eine 18monatige Bauzeit. Das Weyergut wird seine Arbeit während des Umbaus an den drei Standorten Belp, Kirchdorf und Neuhuspark in Grosshöchstetten weiter führen. Das heisst, die BewohnerInnen müssen sich entscheiden, wohin sie für die Zeit des Umbaus ziehen werden.

Als EMK Wabern haben wir uns entschieden, in Grosshöchstetten Angebote aufrecht zu halten. Zum Einen, weil vor Ort nichts Ähnliches vorhanden ist und zum Anderen, weil es an den beiden anderen Standorten bereits ein kirchliches Angebot gibt.

Zu den geplanten EMK-Angeboten im Neuhuspark in Grosshöchstetten hier das Wichtigste in Kürze:

  • Jeden Dienstag soll eine Andacht oder der Dienstagstreff angeboten werden. Abklärungen laufen, ob die reformierte Kirche und die katholische Kirche bereit sind, ebenfalls mitzuwirken.
  • Jeweils am ersten Sonntag im Monat feiern wir Gottesdienst mit der Möglichkeit, anschliessend gemeinsam zu essen und so Gemeinschaft zu erleben. In der Vorstellung der Gemeindeleitung werden dies nicht nur Kreativ-Gottesdienste sein, sondern es sollen verschiedene Formen zum Zug kommen. Die Gottesdienste beginnen im August 2017. Laut Terminplanung des Bezirks ist der erste Sonntag des Monats am besten geeignet, weil an keinem von ihnen ein Bezirksanlass geplant ist. Die Reise zum Gottesdienst wird am einfachsten mit dem Auto zu bewältigen sein, und am sinnvollsten ist es, dazu Fahrgemeinschaften zu organisieren.

Im Gespräch über die Umbauzeit wurde der Gedanke diskutiert, mehr als nur diesen ersten Sonntag im Monat gemeinsam zu gestalten. Ebenso die Möglichkeit, sich als ganze Gemeinde entweder in der Altstadt oder in Bümpliz zu treffen. Die Mehrheit tendiert zu Bümpliz, insbesondere wegen der einfacheren Anreise mit dem Auto.

Die Jungschar darf in den Räumen der katholischen Kirche Wabern die Jungschi-Nachmittage durchführen. Dies scheint uns eine gute Lösung zu sein, zumal die Örtlichkeiten nicht weit vom Weyergut weg sind. Für die Jungschärler wird sich also nicht allzu viel ändern.

Die Planung für den Umzug ist am Laufen. In Absprache mit dem Weyergut sind wir noch auf der Suche nach einem Lagerraum.

Soweit die ersten Informationen. Wir werden laufend über die neusten Entwicklungen berichten.

 

Für die Gemeindeleitung Wabern

Matthias Fankhauser

März 2017

 

 

 

United Methodist Church