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Herzlich willkommen bei der EMK Bern

Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unserer Homepage und an unseren Standorten:
Altstadt, Nägeligasse 4, 3011 Bern
Matthäus Bümpliz, Bernstrasse 64, 3018 Bern
Wabern, Weyergut, Mohnstrasse 2, 3084 Wabern

Veranstaltungen

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EMK Bern Altstadt

Menschen aller Generationen treffen sich an der Nägeligasse. Uns verbindet der Glaube an Jesus Christus. Ihn feiern wir auf vielfältige Weise. Wir engagieren uns in sozialen Projekten. Unsere Lounge bietet alles für interessante Gespräche.  

EMK Bern Matthäus

Ein Ort, wo Himmel und Erde sich berühren. Hier erleben wir, wie Menschen sich geliebt und versöhnt mit Gott wiederfinden. Miteinander wachsen und einander dienen, ist unser Ziel. Hier bist du willkommen.  

EMK Bern ZURÜCK in Wabern

Im neuen Weyergut entfaltet sich das Leben der Gemeinde mit den Bewohnerinnen und den Kindern der Jungschar Terra Nova. Christus ist das Zentrum des Lebens.

Die Evangelisch-methodistische Kirche

Die Evangelisch-methodistische Kirche ist im Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund und in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz vertreten und engagiert sich in der Schweizerischen Evangelischen Allianz.

Die Lehre

Maßgebende Grundlage für das Leben und den Dienst in der Evangelisch-methodistischen Kirche ist die Bibel. Es gibt keine eigene verbindliche Bekenntnisschrift, sondern das apostolische Glaubensbekenntnis wird als gemeinsame Glaubensaussage der Kirchen anerkannt. Der Einzelne kann sich also in einem weit abgesteckten Feld des Glaubens frei bewegen. Damit verbunden ist ein großer Freiraum für das persönliche Bekenntnis im Alltag durch einen Glauben, der in der Liebe tätig ist. Die Evangelisch-methodistische Kirche will diese Vielfalt ermöglichen und aushalten (-> John Wesley: „In allen Fragen, die nicht die Wurzel des Christentums treffen, halten wir es mit der Regel: Denken und denken lassen.“).

Der Gründer

John Wesley (1703-1791), anglikanischer Geistlicher, unermüdlicher Evangelist in England, Schottland und Irland, Kämpfer gegen gesellschaftliche Missstände seiner Zeit (Sklavenhandel, Kinderarbeit, unmenschliche Behandlung von Strafgefangenen usw.), Gründer von Bildungseinrichtungen für Kinder und Erwachsene.

Die Entstehung

Der Methodismus entstand nicht als Antwort auf einen Lehrstreit. John Wesley’s Anliegen war es vielmehr, die Nation (England) zu reformieren und Heiligung über das Land zu verbreiten. Dazu wollte er besonders die anglikanische Kirche innerlich neu beleben und sie auch in ihren äußeren Strukturen reformieren, um sie zu befähigen, den Herausforderungen der Zeit besser begegnen zu können. Dies gelang ihm nicht. Weil jedoch das Anliegen blieb, musste auch der Methodismus weiterbestehen, und so kam es zur Trennung von der anglikanischen Kirche.

Der Name

Das Wort „methodistisch“, war ein Spottname für die besonders geordnete Lebensweise (tägliche Bibellektüre, Gebet, Fasten, Wohltätigkeit) eines Studentenkreises an der Universität Oxford (1729), dem auch John Wesley angehörte. Die von Wesley ausgehende Bewegung griff das Wort als Ehrennamen auf. „Evangelisch-methodistisch“ heißt die Kirche seit der Vereinigung der Methodistenkirche mit der Evangelischen Gemeinschaft im Jahr 1968.

Das internationale Signet der Evangelisch-methodistischen Kirche ist das Kreuz-und-Flamme-Symbol. Es wurde erstmals 1971 in den USA eingeführt und ist weltweit in der United Methodist Church verbreitet. Das traditionelle christliche Symbol des Kreuzes wird ergänzt durch eine doppelte Flamme. Das Flammensymbol erinnert an das Pfingstereignis, bei dem die Nachfolgerinnen und Nachfolger Jesu Christi mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden. Der Rotton verweist auf das entscheidende Glaubenserlebnis von John Wesley, bei dem sein Herz „seltsam erwärmt“ wurde – wie er im Tagebuch sagt – und das die methodistische Bewegung in Gang brachte. Und die doppelte Flamme symbolisiert die Vereinigung der beiden methodistischen Kirchen 1968 zur Evangelisch-methodistischen Kirche.

Das Kirchensignet in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das Kreuz auf der Weltkugel. Die beiden Halbkugeln der Welt werden durch das Kreuz miteinander verbunden. Die ungewöhnliche West-Ost-Teilung ist durch die besondere Entstehungssituation zu erklären: Die Zentralkonferenz von Mittel- und Südeuropa verband vor 1990 Westeuropa mit dem so genannten Ostblock. Diese Teilung der Welt ist nach wie vor nicht überwunden – vor allem zwischen Nord und Süd. Christus dagegen überwindet diese Trennung (auch zwischen Mensch und Mensch). Die Kugel als Zeichen der Vollkommenheit erinnert auch daran, dass sich die Menschheit nur durch Christus „ganz“ und „heil“ werden kann.